la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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das Kappl – 21+22

Der Moment der Trennung ist gekommen. Das Kappl fühlt sich zu höherem berufen als zum Foto-Modell. Es möchte Platanenspezialist werden, weil ihm die bunte Rinde so gut gefällt. Naja, ich bin nicht allzu traurig, dass es mich verlässt. Es war ein sehr anstrengender Mitbewohner. Trotzdem haben wir uns in aller Freundschaft getrennt. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege noch einmal, vielleicht im Sommer, wenn die Sonne so richtig brennt.


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#19 – das Kappl

Kalt war dem Kappl, wie allen anderen auch. Das Dokumentieren dieses Zustands war ihm aber nicht spektakulär genug. Von einem schon von Natur aus eitlen Gesellen hat sich das Kappl zu einem echten Narzisten gemausert.

Nun denn, die Version „direkt aus der Hölle“ fand es zu unrealistisch warm

Ich habe also noch eine kühlere gemacht, mit dem Hinweis darauf, dass es dann keine weitere mehr gibt.

Ein Projekt von Aequitas und Wortman


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# 18 – das Kappl

Richtig freundlich ist das Kappl geworden

„Es sind doch nur noch 5 Fotos“ hat es gesäuselt „ich werde auch ganz kooperativ und freundlich sein“

Na das möchte ich sehen ! Aber gut, es ist ausgemacht, wir beenden das Projekt gemeinsam. Ich würde ja sehr gerne das Kappl im Schnee ablichten, aber davon ist leider weit und breit nichts zu sehen. Ein beträchtliches Schneechaos gab es im Westen Österreichs, aber in Wien haben wir noch kein Flöckchen gesehen.

Somit durfte es im gestern erworbenen Adventkranz posieren. Unter uns: ohne Kappl gefällt er mir besser

Warum ich es denn nicht auf den Adventmarkt mitgenommen hätte, wollte das Kappl in schon wieder beleidigtem Tonfall wissen. Daher habe ich ihm das Beweisfoto dafür gezeigt, dass es dort keinen Platz gefunden hätte, bestenfalls am Kopf des Klavierspielers, aber dabei hätte der auch noch ein Wörtchen mitzureden gehabt.

Ein Projekt von Aequitas und Wortman


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#17 – das Kappl

Das Kappl ist eindeutig hysterisch.

„Wenn du noch so ein fantasieloses Bild von mir postest, entziehe ich dir die Lizenz“ kreischt es.

„Super“ kreische ich zurück „und wir beenden das Projekt frühzeitig. Es geht mir eh schon auf die Nerven“

Die blauen Anker des Kappls färben sich grün und es meint ganz kleinlaut „Vielleicht sollten wir doch noch darüber nachdenken“

Na gut, denken wir.


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#16 – das Kappl

Ein Projekt von Aequitas und Wortman

„Jöööööö, ein Kappl-Nest! Nehmen wir bitte, ein, drei oder siebzehn Kappl mit! “

„Aber nein, ich habe doch schon so ein tolles Kappl wie dich, da brauche ich kein anderes mehr“

„Ich bin aber soooo kappllos einsam“

„Der F. hat doch mindestens ein halbes Dutzend Kappl. Was ist mit denen?“

„Mit denen habe ich doch gestritten“

„Was, mit allen ?! “

„Na schon mit einem nach dem anderen!“

*SEUFZ*

 

 

 


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#15 – das Kappl

Besonders begeistert war das Kappl von der Größe südlicher Pflanzen. Seine Sansevieria in meinem Schlafzimmer ist gerade mal ein Zehntel so groß, allerdings auch nicht so stachelig und so beschloss das Kappl doch wieder mit nach Wien zu kommen obwohl es doch im Sand so gemütlich war.

Ein Projekt von Aequitas und Wortman