la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Buchdate – wieder einmal

Ich habe Empfehlungen vom Zeilenende bekommen und hätte nun gerne ein date mit Laura vom Bücherzelt

Liebe Laura,

Mir geht es so ähnlich wie dir bei deinen Empfehlungen: ich sehe, dass du am liebsten Fantasy liest und ich habe schon ziemlich lange nichts mehr in diese Richtung gelesen. Aber, „nicht verzweifeln “ sagte ich mir „da habe ich doch vor ein paar Jahren sogar mehrere Fantasybücher gelesen, die mir eigentlich gut gefallen haben“. Die stehen sogar noch in einer meiner Bücherwände, drei davon, den ersten hatte mir jemand geborgt.

Also, Empfehlung Nummer 1:

Der Autor ist Tad Williams, von manchen Kritiker als Tolkien des 21. Jahrhunderts bezeichnet und die Tetralogie nennt sich „Otherland“. Vier Bände gibt es davon:

„Otherland, ein virtuelles Universum, in dem die Phantasie Realität wird. Erschaffen von einer geheimnisvollen Gralsbruderschaft mit dem Ziel , Unsterblichkeit zu erlangen. Eine Gruppe von Gefährten macht sich auf, die Rätsel dieser atemberaubenden Welt zu lüften …

Eine einzigartige Weltenschöpfung – Tad Williams reiht sich damit ein in die Titanriege der phantastischen Literatur „

Empfehlung Nummer 2:

Mein zweiter Vorschlag ist ein ganz anderes Genre, vielleicht magst du es, vielleicht auch nicht. Mir hat es sehr gut gefallen, weil es einen Einblick gibt in die Motivation junger Afrikaner, die um jeden Preis nach Europa wollen. Eine Zusammenfassung der Handlung gibt es hier  .

Empfehlung Nummer 3:

Und ein dritter Vorschlag, noch einmal etwas ganz anderes:

Francois Lelord „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“. Ich zitiere die Zusammenfassung von Amazon:

 „Es war einmal ein ziemlich guter Psychiater, sein Name war Hector, und er verstand es, den Menschen nachdenklich und mit echtem Interesse zuzuhören. Trotzdem war er mit sich nicht zufrieden, weil es ihm nicht gelang, die Leute glücklich zu machen. Also begibt sich Hector auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glückes auf die Spur zu kommen.“

Ein ebenso kluges wie witziges Buch.

Tja, nun bin ich sehr gespannt, ob sich unter den dreien etwas für dich findet und wir ein Date miteinander haben

mit herzlichen Grüßen

Myriade

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Paleicas Farbflecke

Das September-Foto-Thema von Paleica : „Farbflecke“ gefällt mir besonders gut. Trotzdem habe ich den Beitrag erst heute geschafft. So ist das eben …

Grüne Tasche mit grünem Sandschauferl von der grünen Insel

Guantanamo-Overalls aus der Austellung „Alles was Recht ist“

Waldviertler Knödel mit Schwammerlsauce und Blümchendekor

 


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Kleine Freuden auf dem Mitmachblog

Kleine Freuden sind um so vieles verlässlicher als ihre großen Verwandten. Man muss nur die Augen aufmachen und schon sieht man mit ziemlicher Sicherheit etwas, was Freude macht und wenn es nur ein Regentropfen auf einem Blatt ist, die schöne Form eines Steins in einer Mauer, eine leuchtende Farbe, ein Muster aus Dingen, die üblicherweise keine Muster bilden, ein auf dem Wasser treibender Zweig, der ungewöhnlich geformt ist und und…  Die Ohren kann man natürlich auch in Position bringen; Wind- und Wassergeräusche, Vögel, Stimmen, Musik natürlich, auch die Geräusche der Stadt können Freude machen.

Den Tastsinn darf man in unserer Gesellschaft nur bedingt einsetzen, aber in der Begegnung mit bekannten, befreundeten und geliebten Menschen kommen dann auch die haptischen Typen auf ihre Rechnung. Haut an Haut bewirkt vieles …

Menschliche Begegnungen bieten vielfältigste Möglichkeiten für kleinere und größere Freuden, allerdings auch für kleineren und größeren Ärger; das ist Glückssache. Die Kollegin, die meist unleidlich und negativ ist, kann genauso sein wie sonst oder aber ausnahmsweise positiver drauf sein. Der Cousin, den man ewig nicht gesehen hat, ist noch so nett wie früher oder hat sich in einen geifernden Ungustl verwandelt. Freundliche Begegnungen mit unbekannten Menschen können sehr inspirierend sein, oder man wird – kurzfristig – zum Menschenhasser.

Kleine Dinge, kleine Freuden, die das Leben ausmachen. Oft ist das Glücksgefühl dazu viel größer als die Freuden selbst. Wer immer nur auf die ganz großen Momente wartet, versäumt sein Leben.


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Zwar mag ich weder Kettenbriefe noch Pyramidenspiele

und nichts anderes sind ja die diversen „awards“. Da geht es zwar nur indirekt um Geld und vordergründig um klicks, aber die lassen sich ja bekanntlich sehr leicht in Promotionsgeschenke und somit in Geld umwandeln.

Trotzdem hat es mich  gefreut, dass gleich drei Leute an mich gedacht und mich mit einem Mystery Award bedacht haben.

Danke Yvonne,   Katrin und  Gerda

Drei Geheimnisse über mich soll ich erzählen ? Nun, Geheimnisse eignen sich wohl gar nicht dafür, sie frei verfügbar ins Netz zu stellen. Ich erzähle also drei beliebige Dinge über mich:

Gerade habe ich mich mit Paleica über alte, menschliche  Knochen ausgetauscht und ihr bei dieser Gelegenheit erzählt, dass ich einmal Humanbiologie, früher  Anthropologie genannt studiert habe. Nicht zu Ende, weil ich früher mit dem Sprachenstudium fertig war, das mir die Grundlage für mein heutiges auch finanziell komfortables Leben bietet. Aber das Interesse an alten Knochen hat mich nie verlassen. Ich verfolge noch heute, welche Erkenntnisse die Forschung in diesem Bereich gewinnt.

Seit langem möchte ich „go“ spielen lernen. Zu diesem Zweck habe ich ein Spielbrett mit Steinen erworben und F. dieses uralte Gehirnzellen fit haltende Spiel in den leuchtendsten Farben geschildert. Dann haben wir uns ein paar tutorials angeschaut und offenbar beide erwartet, dass der/die andere sich eingehender damit beschäftigt um es dem/der anderen beizubringen. Tja, und wie das so ist, wenn man von anderen erwartet, dass sie das tun sollen, was man gerne haben möchte, ist da leider nix draus geworden. Immerhin habe ich eine ungefähre Ahnung gewonnen, wie dieses Spiel funktioniert.

Ich hatte gerade heute das scheußliche Erlebnis in einem Aufzug festzusitzen, in Begleitung eines Kollegen, der sofort die Nerven weggeschmissen und nicht gerade getobt hat, aber fast. Ich war auch nah an der Panik, aber bevor sie so richtig aufsteigen konnte, habe ich gesehen, dass zwischen Kabine und Tür ein Luftspalt ist und damit war ich beruhigt und konnte die Verhandlungen mit der Servicefirma führen, die sich nicht festlegen wollten, wie lange es dauern würde bis jemand vorbeikommt. Letztlich haben uns die Schulwarte nach einer Weile herausgeholt, der Servicemann kam erst 20 Minuten später.

In diesem award, soll je eine „verrückte“ Frage gestellt werden.

Bei Yvonne lautet sie:

Der verrückte Hutmacher ist in der Stadt und du darfst dir von ihm kostenlos eine ausgefallene Kopfbedeckung herstellen lassen. Wie sieht sie aus und kann sie etwas Besonderes?

Da schwebt mir ein Hut vor, geeignet für alle Wetterlagen, wesentlich dekorativer als das, was die Queen so auf dem Kopf trägt und in seiner Funktion einem Schweizer Messer in nichts nachstehend. Sollte der Hutmacher mir einen Spezialpreis zusichern, würde ich eine Konstruktionszeichnung liefern.

Katrin möchte wissen:

Wirst du am 24.09. zur Wahl gehen? Warum?

In Österreich ist die Nationalratswahl am 15. Oktober. Ja, ich werde zur Wahl gehen. Selbstverständlich werde ich zur Wahl gehen und eine gültige Stimme abgeben. Ich gehe zu jeder Wahl, weil das allgemeine Wahlrecht ein hart erkämpftes Recht ist, keine Pflicht, ein Recht !

Gerda fragt:

Lebst du lieber vorwärts als rückwärts oder lieber rückwärts als vorwärts?

Eine sehr interessante Frage. Kann man rückwärts leben ? Das Leben hat doch die gute oder schlechte Eigenschaft immer weiter zu fließen und uns mitzutragen, ganz egal, ob wir das möchten oder nicht. Man kann natürlich im Kopf immer nur in der (eigenen) Vergangenheit leben. Daraus ergeben sich aber notgedrungen große Probleme wegen mangelnder Synchronizität von Körper und Geist. Man kann den Fluss der Zeit auch als zyklisches Phänomen betrachten oder als Spirale, wie aber auch immer fließt das Leben vorwärts, auch falls es im Kreis fließen sollte

Nachdem also niemand die Wahl hat zwischen vorwärts und rückwärts, weil die Natur vorwärts fließt, bevorzuge ich,das, was ohnehin nicht anders möglich ist: das Leben vorwärts.


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Die Verzweiflung der Tradition – abc-etüde

2017_37.17_zwei_lz | 365tageasatzaday

„Knutschkugerl“ sagten die älteren Schüler im Schlafsaal des Stifsgymnasiums zu ihm, „Knutschkugerl“ weil sie es natürlich alle wussten. Alle wussten, dass er in diesem Schuljahr regelmäßig zu Pater Pius gehen musste und wahrscheinlich wussten sie auch, was er dort tat. Trotzdem konnte er mit niemandem darüber reden, auch im Beichtstuhl erwartete ihn Pater Pius. Einmal hatte er versucht in vorsichtigen Andeutungen mit seiner Mutter zu reden. Sie weinte, „Bub“ sagte sie „das sind doch heilige Männer, und das Gymnasium, denk an das Gymnasium und die Matura, ich kann´s dir nicht zahlen“.

Heute schaute er von seinem Balkon auf das Stift hinüber, zu den  Schlafsälen der Kinder. Die Konzerte in Japan waren wie immer erfolgreich gewesen. Die Sängerknaben füllten dort jeden Konzertsaal. Der Valentin hatte sich als Solist ganz passabel gemacht, eine erstaunliche Verwandlung, wenn auch von der Stimme her eigentlich der Florian oder der Max besser wären. Aber den Valentin hatte er für heute Abend bestellt, wie so oft in diesem Jahr.


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NEUES VOM FOTOPROJEKT

Bisher habe ich Fotos gesammelt. In letzter Zeit nicht besonders eifrig, aber ich denke ich werde demnächst auch ein paar eigene Fotos hochladen.

Noch besser gefallen mir die Fotos mit Text. Bisher gab es auch gelegentlich einen Text zum Foto, ich habe aber nicht immer alle verlinkt. Das habe ich jetzt geändert und die neuen Texte mit Fotos oder Fotos mit Texten alle verlinkt. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut.

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