la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Das 7 FaktenDings von Flumsi

Den „Liebster Award“ verweigere ich ja. Dieses Ding gefällt mir besser. Danke, liebe Sabine-Flumsi :-) Sieben Fakten über sich selbst soll man da aufzählen. Gut mache ich. 15 andere Leute soll man nominieren, Gut, mache ich nicht. Wenn sich aber jemand inspiriert fühlt, möge er/sie sich doch bitte anschließen

Hier folgt also eine auszugsweise Liste meiner Schrulligkeiten. Damit lässt sich schon eine mittellange Liste füllen.

Es nervt mich heftig, wenn Menschen Sätze mit „ehrlich gesagt“ oder „wenn ich ehrlich bin“ einleiten. Muss man denn daraus schließen, dass alles andere, was sie sagen gelogen ist ? Mein lieber F sagt das auch gelegentlich. Wenn er wüsste, welche Selbstbeherrschung es mich kostet, diese Sätze unkommentiert zur Kenntnis zu nehmen. Das geht wahrscheinlich nur, weil er ein äußerst ehrlicher Mensch ist, sonst könnte ich mich da nicht beherrschen

Zu Zeiten in denen ich viele Prüfungen zu korrigieren habe, was ich sehr ungern tue, bekommen meine Pflanzen immer sehr viel Wasser. Nach dem Motto: Wer gießt, kann nicht gleichzeitig Prüfungsarbeiten lesen. Die einen freuts, die anderen beginnen zu versumpfen. Pflanze bei mir zu sein erfordert hohe Flexibilität. Es wundert mich immer wieder, dass eigentlich alle gut gedeihen

Ich bin eine Sprachliebhaberin. Ich kann mich heftig darüber aufregen, wenn Politiker zwischen Dativ und Akkusativ herumschwanken. Was mich diesbezüglich sonst noch alles stört, verschweige ich lieber. So ein 7-Fakten-Ding soll ja nicht dazu dienen, jemanden völlig unsympathisch zu präsentieren. Ich erwähne auch nur ganz am Rande, dass mir immer ganz grell ins Auge springt, wenn jemand „seit“ und „seid“ nicht auseinanderhalten kann und ….. und ….. und ….

Ich habe auch einige ganz anachronistische Gewohnheiten. Ich höre Radio mittels eines Radios. Auch wenn der PC gleich daneben steht, stelle ich das Radio neben den PC obwohl ich ja genausogut den PC selbst benützen könnte.

Ich liebe Fahrsteige, also diese Rollbänder oder Laufbänder, die es zB auf Flughäfen gibt. Wartezeiten auf Flughäfen verbringe ich mit Begeisterung damit, auf diesen Dingern hin und her zu gehen. Wenn man schnell geht, erreicht man damit beachtliche Geschwindigkeiten. Natürlich hasse ich alle Leute, die mir da im Weg herumstehen, weil sie sich einfach nur transportieren lassen. Damit mein kindisches Verhalten nicht weiter auffällt, schaue ich immer sehr streng drein während ich im Geschwindigkeitsrausch über die Laufbänder eile

Ich liebe Kieser Training. Ich gehöre an sich zu der unsportlichen Fraktion, aber die Trainingsmaschinen bei Kieser liebe ich heiß. Wenn irgend möglich gehe ich da zweimal die Woche hin und genieße es richtig. Und das obwohl mich zuhause auch das Herumstehen eines sauteuren Ergometers nicht dazu bringen kann, es zu benutzen. Immerhin benutze ich es auch nicht als Ablage, was meiner Selbstachtung dient, meine Fitness aber auch nicht vorantreibt.

Und schließlich gestehe ich noch meine Begeisterung für Wetterberichte. Auf meinem smartphone habe ich drei verschiedene Wetter-apps installiert. Lange Listen von Orten habe ich da eingerichtet. Auf den ersten Blick sehe ich zum Beispiel wie das Wetter in Nuuk (Grönland) ist. Weil, und so kommen wir zu einer weiteren Infantilität: ich schaue gerne dem Regen oder dem Schnee auf dem Display zu und in Nuuk schneit es praktisch immer. Ich finde es auch nur leicht störend, wenn es laut der Wetterapp in meinem Wohnbezirk schneit, obwohl der Blick aus dem Fenster strahlenden Sonnenschein anzeigt. Kleinigkeiten ! Wetterbericht sind großartig, egal ob sie stimmen oder nicht !

Genug der Geständnisse und äh ….. ich habe durchaus auch ein paar seriöse Eigenschaften und Gewohnheiten, wenn das auch nach Lektüre dieses Textes nicht wahrscheinlich erscheint.


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Retourkutsche im Mitmachblog

MitmachBlog

Der  Bodennebel bedeckte alles, den Wald und die Poststation. Er kroch unter die Röcke und in die Kapuze hinein. Die Luft war so feucht, dass sie in ihrem Korsett kaum atmen konnte. Und noch schlimmer würde es beim Sitzen werden; entweder von den Reifröcken einer anderen Frau bedrängt oder vom Pfeifenrauch eines Mannes.Das Wasser würde innen von den Fenstern rinnen und das Rumpeln der Räder auf der schlechten Straße  ihrem Rücken und ihrem Magen den Rest geben. Der teure, grüne Seidenrock wurde immer schwerer, der Stoff war wahrscheinlich schon ruiniert. Sie würde sich in irgendeinem eisigen Vorraum umziehen müssen.

Es blieb ihr aber keine Wahl. Wollte sie nicht abseits stehen und die Gunst der Sonne verlieren, dann musste sie sie nehmen, die Retourkutsche nach Versailles, zum Ball, zum Empfang der Botschafter.

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Kein Kommentar – Mitmachblog

Eine Zeit lang habe ich es interessant gefunden zu beobachten und zu studieren, wie es gelingen kann, seine Meinung und seinen Standpunkt ganz deutlich zu machen ohne dabei jemanden zu beleidigen oder zu verschrecken. Meine Freundin B beherrscht das großartig. Sie war auch 2o Jahre lang  Sozialarbeiterin und hat in wirklich schwierigen Projekten gearbeitet zB in der „Justizanstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher“ , eine Anstalt, die man auch mit vielen anderen Namen bezeichnet. Als ich sie einmal darauf ansprach, wie sehr ich dieses Talent an ihr bewundere, lachte sie und meinte, ich hätte ja gar nie erlebt, wie sie jemandem wirklich schwierige Inhalte ganz freundlich vermitteln könnte.

Eine weitere Person, die ich diesbezüglich sehr bewundere, ist unsere ehemalige Außenministerin,Ursula Plassnik. Zunächst, ich muss es gestehen, gefiel mir diese Dame optisch. Sie ist 1.91 groß und überragte damit die meisten ihrer Kollegen im diplomatischen Dienst. Es hat mir zum Beispiel einfach gefallen, eine Gruppe von arabischen Scheich-Politikern zu sehen unter denen der Kopf der Frau Plassnik eindeutig herausragte. Oder zu Zeiten des Bundeskanzlers Schüssel, der von vielen so auch von mir richtiggehend verachtet wurde. Frau Plassnik war (leider) seine Kabinettchefin und es war ein wirklich interessanter Anblick, wie diese hochgewachsene Dame hinter dem auch körperlich kleinen Kanzler über den Ballhausplatz schritt.

Das sind natürlich Äußerlichkeiten. Wirklich bewunderswert finde ich ihre Kunst der Debatte und Gesprächsführung. Es gelingt ihr auf überzeugende Weise alles was sie sagen möchte zu sagen, auch wenn ihre Meinung in keinem Punkt mit der ihrer Gesprächspartner übereinstimmt ohne auch nur im mindestens unfreundlich oder gar aggressiv zu wirken. Sie ist ganz kultivierte Sachlichkeit. Und das imponiert mir ganz außerordentlich. Im übrigen imponiert es mir immer, wenn jemand seinen Beruf wirklich gut ausübt, egal um welchen Beruf es sich handeln möge.

Zu etwas keinerlei Kommentar abzugeben ohne „kein Kommentar“ zu sagen, fällt auch in die hohe Kunst der Diplomatie. Den Gesprächspartnern den Eindruck zu vermitteln, man hätte sich über das Thema ausgiebig ausgetauscht obwohl das keineswegs der Fall ist, ebenfalls.


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Kommissionelles Gekritzel

Da saß ich heute beim 1. Nachtermin der Matura. Freitag Nachmittag vor den Herbstferien, ein herrlicher Termin *seufz*. Kommissionelle Prüfungen haben es so an sich, dass man zwischen den eigenen „Auftritten“ kürzere oder meist längere Wartezeiten hat, in denen man den Eindruck erwecken sollte, aufmerksam zuzuhören. Also ein idealer Moment zum Kritzeln, was ich auch immer ausgiebig tue, schließlich sitzen die Modelle verhältnismäßig unbeweglich herum …

Dann ist mir eingefallen, dass ich kürzlich von einem  Kritzel-Projekt, gelesen habe. Daran beteilige ich mich hiermit .

Der Herr mit dem eifrig wischenden Finger ist ein Kollege mit schwachem Benimm. Bevor er zu wischen begann, hatte er mitten am Kommissionstisch ein nicht wirklich kleines, üppig belegtes Getreideprodukt verspeist und das Papiersackerl in dem er das Ding gekauft hatte, lag dann zerknüllt vor ihm auf dem Tisch. Ich bin ja wirklich keine Fanatikerin des Protokolls, aber wenn wir schon alle groß in Schale anrücken müssen, macht es doch keinen Sinn, die eigene „Kostümierung“ ad absurdum zu führen indem man sich benimmt, als säße man auf einer Parkbank und nicht in einer Prüfungskommission.

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Lektüre 2 – bookcrossing

Herzlichen Dank, liebe Tonari, für das zugeschickte Buch. Es ist gestern angekommen, aber da war ich so genervt von meinem Familientreffen, dass es für ein Dankeschön nicht gereicht hat.

IMG_3682Ich lese sehr gerne autobiographische Berichte von Menschen aus weit entfernten Ländern. Sehr oft sind das traurige, ja dramatische Berichte.

Über das bookcrossing habe ich mich soweit informiert, dass ich ein Café gefunden habe, dessen Besitzerin sich damit befasst. Wie genau das funktioniert, werde ich noch ausfindig machen. Soweit ich das verstanden habe, liebe Tonari, gibt es eine zentrale „Liste“ auf der man eintragen kann, von wem man ein Buch bekommen hat und wem man es weitergibt. Das mache ich gerne, ich finde es auch interessant zu erfahren, welche Wege die Bücher dann nehmen. Ob ich welche von meinen eigenen Tausenden Bücher-Schatzis in die weite Welt reisen lasse, muss ich mir noch überlegen 🙂 Weil einerseits möchte ich gute Bücher nicht hergeben, andererseits möchte ich auch nicht irgendwelchen Schund in Umlauf bringen. Vielleicht finde ich ja etwas aus dem goldenen Mittelbereich 🙂

Jedenfalls freue ich mich schon auf die „Tochter des großen Stroms“. Ich nehme sie mit nach Irland um sie an einem kühlen Strand oder in einem Steinkreis zu lesen …


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ROHRSCHACH ?

Westsidestories Rohrschachprojekt gemeinsamen Zeichnens

Ufffff, mit heraushängender Zunge, im letzten Moment, aber doch noch rechtzeitig. Hier ist mein Beitrag.

So sieht die Vorlage aus: http://westendstorie.com/2015/06/10/blogger-gemeinsam-lust-auf-malen/

Es war ein bisschen schwierig, weil das müde Kopierpapier meinen Wassermengen nicht ganz gewachsen war 🙂 Also eigentlich hätte ich  gerne noch 4 bis 5 Schichten oder auch mehr drübergemalt, aber dann hätte sich das Papier zersetzt, trotz heftigen Föhnens …

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Da habe ich doch heute …….

…  in meinem Briefkasten ein strahlend gelbes, lebensfrohes Kuvert gefunden, das schon den ganzen (eunormkonformen 🙂 ) Briefkasten angenehmst beduftet hatte.

In dem Sonnenscheinkuvert war ein Sackerl (= Säckchen 😀 ) von Arabellas Hex-Hex-Tee. Er duftet köstlich nach vielen verschiedenen Pflanzen. Zwar ist er als Tee erschaffen worden, aber ich glaube ich lasse ihn eine Weile einfach im Rohzustand duften. Vielleicht erscheint dann ein Arabella-Geist und fragt an, welche Teemischung ich gerne lernen möchte ….

Vielen, vielen Dank, liebe Arabella.   Ich freue mich sehr über den duftenden Gruß !! Bussi ! Ich freu mich auch über deinen blog, der so viel Freundlichkeit ausstrahlt und dadurch eine echte Fangemeinde um sich versammelt hat zu der ich unbedingt gehöre !

IMG_2129Ist er nicht schön gereist, mit Kärtchen und Mascherl !