Tony Cragg

heißt der Künstler, der gerade – unter anderen – in der Albertina ausgestellt wird. Schon lange wollte ich mir die Ausstellung ansehen, heute war es soweit. Neben Skulpturen aus Holz, Glas, und Metall waren auch Bleistiftzeichnungen des Künstlers zu sehen, den ich einmal zu Wort kommen lasse:

Diese Ausstellung findet in dem für mich schönsten Ausstellungsbereich der Albertina statt: nicht zu groß, nicht zu klein, jeder Raum eine eigene Persönlichkeit, Gewölbebögen. Es muss eine Freude sein, Kunstwerke in solchen Räumen aufzustellen.

Ein höchst charmanter junger Security-Mann machte allen Besuchern die Tür auf und erläuterte jedem einzeln, dass man ganz nach Belieben fotografieren könne, die Skulpturen aber auf keinen Fall berühren dürfe. Nun muss ich Metall- oder Glasobjekte nicht unbedingt begrapschen, aber an Holzskulpturen komme ich nicht vorbei ohne wenigstens einmal mit dem Finger darüber zu streichen.

21 Gedanken zu “Tony Cragg

  1. Eine gute Idee, die Skulpturen mit Zitaten von Tony Cragg zu kombinieren.
    Das organisch Wulstige vieler Skulpturen kommt mir auch unwiderstehlich vor, es zuckt in den Fingern, darüberzustreichen. Auf dem Monitor ist die Verführung begrenzt, aber live eine Herausforderung für die Selbstbeherrschung.

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