Menschen auf der Brücke

Von unten gesehen. Ein Blickwinkel, den ich sehr gerne fotografiere, obwohl ich mir dabei oft recht voyeuristisch vorkomme. Die Oberleitungen sehen aus dieser Perspektive aus wie Überbleibsel aus den 1890er Jahren, als Wien elektrifiziert wurde. Beim Überqueren der Brücke – und ich überquere sie sehr oft – ist mir das noch nie aufgefallen.

Unten am Donaukanal, der kein Kanal ist sondern ein regulierter alter Arm der Donau sieht es dann so aus. Die Ufer des Donaukanals waren schon vor der Coronazeit bei der Jugend sehr beliebt und haben während der Lockdowns noch an Beliebtheit gewonnen. Es war ja nie verboten spazieren zu gehen und so spazierte die jüngere und ältere Jugend gehend und sitzend am Donaukanal entlang.

20 Gedanken zu “Menschen auf der Brücke

      1. Naja, nach den mitunter überbordenden Strafen im ersten Lockdown, die dann vom VfGh aufgehoben wurden, wurde vielleicht nicht mehr so genau kontrolliert. Und es ist ja dort schwierig einen Cluster festzumachen. Es gab ja keine Personenfeststellung und Nachverfolgen von Erkrankungen daher unmöglich. Ergo, vielleicht gab es Cluster, die aber dann doch anderen Orten zugeordnet wurden?

        Gefällt 1 Person

      1. Menschen auf der Brücke

        Seltsamer Planet und seltsam diese Menschen darauf.
        Sie folgen der Zeit, ohne sie anzuerkennen.
        Haben Methoden, ihren Widerspruch auszudrücken.
        Machen, zum Beispiel, Bilder wie dieses.

        Wisława Szymborska (1923-2012)

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s