Freitag 27.5.2022 – Granit, Flieder und Raps

Gekühlter Glasnudelsalat mit Cashew, Zander mit Brokkoli-Pürree und ein regionales Schmankerl: Mohnnudeln mit Zwetschgen-Ragout. Schon eine Sache, wenn gut gekocht wird. Am Eingang zum Restaurant steht: „Essen ist eine Nowendigkeit, Genießen ist eine Kunst.“ Ja, da schließe ich mich an. Vor allem auch Kochen ist eine Kunst. Schade, dass die Arbeitsbedingungen in der Gastronomie im Allgemeinen und auch bei den Köchen und Köchinnen so schlecht sind, dass es immer weniger Leute gibt, die diesen Beruf wählen. Es geht da sicher so manches Talent verloren.

Überall verstreute Granitblöcke unter einem hohen, weiten selten nur langweilig einfarbigen Himmel. Würde man keine Felder bebauen und keine Wiesen mähen, würde der Wald sehr schnell wieder die Herrschaft antreten. Die Region heißt nicht umsonst Waldviertel.

Wir sind hier auf ungefähr 900 Metern Höhe und der Frühling hat sehr viel später begonnen als in Wien in der Tiefebene. Hier gibt es noch letzte blühende Obstbäume, der Flieder ist gerade erst aufgeblüht, der Löwenzahn ist stellenweise noch gelb, der Raps glüht sonnig.

11 Gedanken zu “Freitag 27.5.2022 – Granit, Flieder und Raps

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