Strudel und Strömungen

Die Fotos sind nicht gerade gelungen, aber anders war es nicht möglich. Man sieht die Strudel des Strudengaus und die alte Inschrift.

Es ist schon ein Jammer in wie vielen Ländern der Welt Menschen Politiker wählen, die sie sehr kritisch betrachten, weil die einzige Alternative Menschen sind, die sie auf keinen Fall an der Spitze ihres Staates haben wollen. Immer nur das kleinere Übel. Schon viele Jahre, an vielen Orten. Das ständige Politiker-bashing verschlimmert die Lage noch. Wer will es sich – vor allem auf den unteren Ebenen – antun Politiker*in zu werden? Es wird zB immer schwieriger, Leute zu finden, die Bürgermeister werden wollen.

Macron wurde ohne Begeisterung gewählt, wieder einmal um LePen zu vermeiden. Ich selbst habe schon oft Parteien bzw Personen gewählt, die mir als das kleinere Übel vorkamen. Waren sie auch, keine Frage, trotzdem wäre es schön, jemanden mit Begeisterung zu wählen, mit der Überzeugung , dass er/sie die genau richtige Person für diese Amt ist.

9 Gedanken zu “Strudel und Strömungen

      1. Da geht es mir ähnlich. Ich schaue mir oft vorher die Parteiprogramme an und nehme diejenigen mit den meisten Übereinstimmungen und welche den geringsten Schaden anrichten könnten.

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  1. Vielleicht zieht die Tätigkeit als Berufspolitiker eher Personen an, die unsereins kritisch sieht. Das können wir bedauern, aber eine gewisse Logik trägt das in sich.
    Wie dem auch sei, ich bin dennoch erleichtert, wenn auch nicht froh, über den Wahlausgang in Frankreich.

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    1. Über den Ausgang der französischen Wahlen bin ich auch erleichtert, obwohl mir auch da kein Enthusiasmus irgendwelcher Art aufgefallen ist.
      Ich glaube auch dass sehr viele falsche Leute von Politik angezogen werden. Nicht nur, aber viele. So viele Missstände auf dieser Welt sind durch Führungskrisen bedingt. Wir haben so viele Verantwortungsträger, die für das, was sie eigentlich tun sollten ungeeignet sind. Und die Geeigneten, die es ja auch gibt, werden sehr oft in einen Topf geworfen

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    1. Ich meine mit Begeisterung nicht Fahnen schwenken und Hymnensingen sondern die Zustimmung für die allgemeine Richtung mit Augenmaß für das Mögliche und Machbare. Klar, Irrationalität hat in der Politik nichts verloren

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