„Unscharf“ würde die Ingrid sagen, „unglücklich abgeschnitten“ die Traude. Und recht hätten sie beide. Deswegen habe ich das Foto beim Miksang-Treffen auch gar nicht hergezeigt. Eigentlich gefällt mir das Motiv aber doch und so steht es nun hier.

15 Gedanken zu “

  1. Ein Distelblatt, würde ich sagen, aber vorher dachte ich an Quastenflosser. Unschärfe und Unvollständiges sind oft so viel anregender als Perfektion, wo man lediglich sofort in Bewunderung verfällt, statt erst noch vergleichend in Phantasie und Erinnerungsvermögen herumzuwandern.

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    1. Die Ingrid stellt in der Theorie die Schärfe eines Fotos als oberstes Kriterium über alles, in der Praxis habe ich schon Fotos von ihr gesehen, die unscharf sind und dadurch sehr gewinnen. Theorie und Praxis halt 😉
      Mein Foto hier ist einfach Teil der Rinde eines Baums, der so ungünstig steht, dass ich beinahe eine Böschung hinunter gefallen wäre. Ich habe mich daher nicht an weitere Versuche herangewagt …

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  2. Nicht immer ist Schärfe das Entscheidende bei einem Foto. Hier empfinde ich eine anregende Verteilung von Texturen, die in hellen und dunklen Bereichen miteinander kommunizieren.
    Und über Bildschnitt kann man lange streiten, zumal, wenn man nicht weiß, wie es außerhalb des Rahmens aussah.

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    1. Was die Schärfe betrifft, gebe ich dir vollkommen recht. Ich mag viele Effekte, die man dadurch erzielen kann. Der Bildausschnitt ist in diesem Fall wirklich recht unglücklich, was daran liegt, dass der Baum dessen Rinde ich fotografiert habe in hohem Gras genau auf der Kante einer Böschung steht und ich für einen besseren Bildausschnitt nicht in den Graben fallen wollte. Wahrscheinlich muss ich an meiner Motivation noch arbeiten 😉 🙂

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      1. Diese Liebe zum Risiko unterscheidet den Profi vom Amateur: auf Rügen zum Beispiel ist im zentralen Krankenhaus der Insel der Anteil von Fotografen an Patienten signifikant höher als in anderen Regionen von Mecklenburg-Vorpommern. Sie beachten die Absperrungen nicht und fallen beim Fotografieren die Steilküste hinunter.
        Ich kann die Versuchung zwar verstehen, bin ihr aber bisher nicht erlegen.

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