Ein dramatischer Tag mit dramatischem Himmel und dramatischem zoom-meeting

und dramatischer Inkompetenz. Es ist eine Zumutung, wenn jemand ein zoom-meeting abhält, die Teilnehmer mit leiser emotionaler Erpressung rekrutiert und dann nicht einmal imstande ist, den eigenen desktop aus dem Bild zu entfernen, so dass alle Teilnehmerinnen nur in winzigen Kastln zu sehen sind, der meiste Platz am Bildschirm wird vom desktop der unfähigen Leiterin eingenommen.

Sie möchte die Gruppe zusammenhalten. Das finde ich gut. Wer eine Gruppe über zoom zusammenhalten möchte, sollte sich aber doch wenigstens genügend Zeit nehmen um etwas wirklich nicht weiter Kompliziertes wie das Abhalten eines meetings zu erlernen. Es ist eigentlich ein Mangel an Wertschätzung für alle Teilnehmerinnen, die obendrein nur wegen des Hinweises auf die katastrophale finanzielle Situation der Leiterin dabei sind, wenn diese sich nicht einmal die Mühe macht, sich minimal vorzubereiten und einen Zustand herzustellen bei dem alle einander sehen und hören können. Das ist doch keine Hexerei!

Nach 90 Minuten ist die Ausbeute des Treffens Null. Weder wurde irgendetwas Substantielles mitgeteilt, noch ist es gelungen, einen Termin auszumachen. Zum zweiten Mal beschließe ich, mich an eventuellen Folgeveranstaltungen nicht mehr zu beteiligen.

Ich könnte stundenlang vor mich hin schimpfen

23 Gedanken zu “Ein dramatischer Tag mit dramatischem Himmel und dramatischem zoom-meeting

  1. Toller Himmel. War bei euch die teilweise Sonnenfinsternis zu bemerken? – Was die Inkompetenz anbelangt: Hab ein wenig Erbarmen! Die meisten Menschen waren ja auf eine solche Situation, wo man sich nur noch per Telekonferenz unterhalten kann, nicht vorbereitet, Das technische Wissen fehlt, nicht jeder hat einen Menschen greifbar, der es erklärt, nicht jeder kann es leicht lernen. Vielleicht könntest du der Dame helfen, indem du ihr geduldig erklärst, wie es richtig geht?

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    1. Ich habe sie nicht gesehen. du weißt ja in der Stadt steht immer irgendein Haus oder sonstwas genau dort, wo es was zu sehen gibt 😉
      Ich bin normalerweise sehr freundlich und geduldig, aber in diesem Fall nicht mehr. In über einem Jahr kann man schon die Zeit und die Geduld aufbringen, etwas so einfaches zu erlernen. Im übrigen hat sie eine sehr kluge und nette Tochter von 18 Jahren, die ihr sicher behilflich wäre

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  2. Erinnert mich an die Veranstaltung eines Herrn Landesschulinspektors, dessen Namen ich vergessen hab‘, der sich aber mit seinen Ideen zur Auntröprönörschipedjukehschn vor seiner Pensionierung noch ein Denkmal setzen wollte. Zur entsprechenden Veranstaltung kam er eine Stunde zu spät, weil er sich mit seinem Entrepreneurship verfahren hatte und beglückte uns dann mit einer Powerpoint-Präsentation, die ihm eine Frau Magister Soundso mit modischen Anglismen vollgestopft hatte. Das Ganze präsentierte er uns im Entwurfsmodus mit den Folienminiaturen an der Seite …

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    1. Hahaha, dass er sich mit seinem Entrepreneurship verfahren hatte, gefällt mir sehr. Etwa im Donaukanal ? Aber nicht gesunken, der Arme ?
      Erinnert mich an den LSI Graf****, der aber neben vielen Fehlern schon in der Lage gewesen wäre zum Thema eine PP-Präsentation zu erstellen und sie auch mit großen Folien vorzuführen. Verspätet war er aber auch sehr oft, weil die Ämterkummulierung halt ihren Tribut fordert. Man kann allerdings wohl die nicht geringe Zuwendung für Maturavorsitze kassieren und gleichzeitig irgendwo anders sein. Der LSi G. überließ regelmäßig an den Nachmittagen den Maturavorsitz jemand anderem, bezahlt wurde aber er.
      Ach, ein unerschöpfliches Thema die LSIs und das Auntröprönörschip samt seiner Edjukehschn

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      1. Ja, ich glaub‘, der G. war das. vielleicht halt damals noch nicht auf PP eingeschult.
        Ein anderer Unterrichtsverwaltender gleichen Ranges hat es sich nicht nehmen lassen, die Eröffnungskonferenz in einem neubezogenen Schulgebäude zu beehren und ist während seiner lichtbringenden Ausführungen vom „Guten, Schönen und Wahren“ auf die schöne neue Schule mit ihren schönen weißen Wänden gekommen, und dass man, damit die schönen weißen Wände der schönen neuen Schule auch so schon weiß bleiben, darauf achten soll, dass die Schüler sich nicht mit einem angezogenen Bein an die schöne weiße ‚Wand lehnen und hässliche Schuhabdrücke hinterlassen, denn das Nächste sind dann Wettbewerbe, wer höher die Wand raufkommt, und da gibt es die besonders Findigen, die ziehen sich einfach einen Schuh aus und schleudern ihn hoch oben an die Wand …

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