Donnerstag 13.Mai 2021

Ausgiebig und ausdauernd regnet es auf die gestern gepflanzten Blumen. Das nenne ich hilfreiche Wettergestaltung.

QI-GONGStehen wie ein Baum. Das ist die absolut grundlegende Über-Anfänger Position. Sie ist nicht nur einfach sondern auch sehr angenehm. Unten schwer, oben leicht, standfest und doch flexibel.
Überraschend finde ich, dass die Gelenke nicht durchgestreckt sein sollen. Nicht die großen und auch nicht die kleinen, wie etwa die Fingergelenke.

Ich habe vier Bücher und diverse Videos gefunden. Eines davon, in dem ich die Übungen einfach und schnell zu lernen finde, hat leider einen Nachteil: der Vorzeigende erinnert mich an Hannibal Lecter. Keine ideale Assoziation.
Außerdem ist das Erlernen von Bewegungen, vor allem von kleinen, mit einem Video ziemlich schwierig mit einem Buch nicht besser. Ein Kurs muss her. Gibt es derzeit immer noch nur online. Aber im Herbst. Inzwischen imitiere ich Hannibal Lecter.

28 Gedanken zu “Donnerstag 13.Mai 2021

  1. Qigong hat seine Herausforderungen 😉
    Es gibt/gab eine Menge Qigong-Formen, soweit ich mich erinnern kann, und allen ist gemeinsam, dass sie kleine, gemeine Tücken haben, die nur ein Lehrer aus einem herausbekommt 😉
    Viel Spaß – und ja, Hannibal Lecter ist nicht hilfreich 😁☁️☕🍩👍

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    1. Aha, du auch 😉 Ja, ich denke auch, dass da ein Lehrer/eine Lehrerin her muss. Ich habe schon einen Sommerkurs angepeilt. Für die allerersten Basics, die ich ja schon einmal gekonnt habe, muss ich mich eben selbst behelfen

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          1. Es war eine unglaublich bereichernde Zeit. Die Effekte haben ein paar Jahre angehalten und dürften inzwischen verschwunden sein. Ich weiß, dass ich nichts mehr kann und wieder von vorne anfangen müsste 😉
            Die Taiji-Formen kann ich nicht mehr, die Bewegungen vergisst man relativ schnell, wenn man nicht mehr übt. Was ich einigermaßen zusammenbekäme, ist unsere Qigong-Form, die ich sehr geliebt habe und wo ich gut war (eine traditionelle Form aus dem Wushu, steht in keinem gängigen Buch). Ich liebäugele schon länger damit, scheue aber den Aufwand.
            Außerdem gibt es meine alte Schule nicht mehr, was es nicht leichter macht.

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            1. So eine Schule, ist wahrscheinlich ideal. Zuerst lernt man die Formen und dann gibt es Übungstermine zu denen man geht oder auch nicht. Das ist momentan sehr schwierig, weil bei den Sport- und sonstigen Studios noch die Regel gilt: 20m2 /pro Person und dafür sind die Räumlichkeiten solcher Schulen meistens zu klein. Aber ich werde schon was finden …

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    1. . Naja, wirklich empfehlen noch nicht. Es gibt sehr viele und ich bin mit dem Sichten noch nicht fertig. Das Hannibal-Video hat 18 Anfängerübungen ist aber recht diletantisch gefilmt: man sieht die Person nur immer von vorne und oft genau die falschen Stellen. Es gibt welche mit mehreren übenden Personen, die haben auch ihre Vor- und Nachteile. Am „verläßlichsten“ kommt mir eines vor auf dem eine ältere chinesische Dame zu sehen ist, auf chinesisch mit englischen Untertiteln.
      Sobald ich einen Durchblick habe, werde ich sie zusammenstellen. Hast du auch Lust auf QiGong?

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      1. Habe ich vor ein paar Jahren beendet, als der einzige Kursleiter weit und breit verschwand (wahrscheinlich hat er sich vor Gläubigern verflüchtigt).
        Um den Kurs tat es mir leid, allein fehlte mir die Disziplin. Im Moment fühlt es sich an, als sei ich wieder motivierbar und hätte Lust, das auszuprobieren.

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        1. Ich bin auch ziemlich motiviert, aber als Expertin für Strohfeuer mißtraue ich mir noch etwas …
          Bücher gibt es ja jede Menge, die sich nicht unbedingt in allem einig sind, Videos auch. Ich werde demnächst ein Programm für mich machen und stelle es gerne hier rein. Solltest du auch etwas in die Richtung erkunden, bitte ich auch um Teilen

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  2. Vor Jahren (Gott, es sind ungefähr 25!) habe ich mal einen Wochenendkurs besucht. Damals war die QuiQuong“ Szene“ lebendig . Ich wundere mich, dass das nicht so geblieben ist? Mir hat das sehr gut getan. 3 Übungen habe ich dann täglich jahrelang praktiziert. Die allein haben mir viel Energie gegeben und in einer Lebenskrise viel Kraft zugefächert. Ein Anfangskurs wäre schon besser. Bei jedem wurde die Haltung erst einmal genau überprüft und korrigiert. Allerdings haben mich die langen Übungen, die später folgten, nicht mehr gereizt. Aber heute noch versuch ich’s zum Auftanken. Da hab ich inzwischen allerdings ein ganzes auf mich zugeschnittenes Register. Nur zu!

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  3. Echt, findest du das Stehen wie ein Baum einfach? Inzwischen geht es mit meinen Gelenken nicht mehr, aber damals, vor 25 Jahren bei meinem chinesischen QiGong-Lehrer (Unterricht nur für mich und eine Freundin, da eine Gruppe damals nicht zustande gekommen war), habe ich mich damit (wie dann auch mit den anderen QiGong-Übungen) eher schwer getan. Was daran lag, dass er sehr viel Wert auf Disziplin und äußerst korrekte Ausführung legte – und es zu allem Überfluss gar nicht leiden konnte, wenn ich über irgendwas gelacht habe. TaiQi mit mehr Bewegung und weniger Stehen kam mir dann etwas später deutlich mehr entgegen, aber da hatte ich auch deutsche Lehrer, die nicht ganz so kritisch waren, und wo ich auch nicht so lange wie ein Baum stehen musste ….:-).

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    1. Eigentlich finde ich das Baum-Sein wirklich einfach, aber vielleicht mache ich es ja auch falsch und ich mache es auch nicht stundenlang.
      So ein Privatkurs ist das Optimum, da hast du Glück gehabt. Lehrer, die nicht auf die persönlichen Bedürfnisse eingehen, sind dann weniger toll. Wie schaut deine Bilanz aus ?

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      1. Der damalige chinesische Lehrer war leider überhaupt nicht mein Fall, deshalb bin ich mit QiGong dann nie so richtig warm geworden (da er alles ständig kritisiert hatte, hatte ich dann auch später immer das Gefühl, ich mache dabei alles falsch). TaiQi hingegen habe ich viele Jahre gemacht. Blöderweise habe ich zum Schluss eine neue Form versucht zu lernen mit rund 80 Bildern. Konnte mir das leider überhaupt nicht merken, habe den Spaß verloren und dann auch meine vorherige Kurzform (die einfache Pekingform) nicht mehr richtig hinbekommen, weil ich angefangen habe, alles durcheinander zu würfeln. Inzwischen ärgere ich mich, dass ich das dann komplett aufgegeben habe, weil es mir vielleicht länger eine gewisse Beweglichkeit erhalten hätte, wenn ich dran geblieben wäre. Denn insgesamt hat es mir sehr gut getan für Beweglichkeit, Atmung, Stressabbau.

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        1. Ah ja, Pekingform. Jetzt wo du es sagst erinnere ich mich, dass ich einmal eine Peking-Form gelernt habe … Das einzige, was ich noch kann, sind die Wolkenhände, weil mir die sehr schwer gefallen sind und ich sie intensiv geübt habe. Oh und „der Kranich hebt die Flügel“ bekomme ich noch einigermaßen hin. Aber alles in allem „zurück an den Start ! “

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  4. Klingt alles so spannend, daß ich weiß, ich sollte es mal in Erwägimg ziehen, wenn mein Rücken nicht mehr nein sagt. Noch schwächelt er und beeinträchtigt mich.
    Hannibal Lecter klingt natürlich nach gruseliger Folter und Folter läßt mich schnell wieder nach rückwärts gehen 🙂

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    1. Das ist tatsächlich für mich auch genau das Spannungfeld gewesen: Was mich am TaiQi eigentlich so fasziniert hat, war ja die „innere Kampfkunst „, die zumindest die alten Formen eigentlich ausmacht. Die Idee, sich innerlich dadurch zu entwickeln. Und da bin ich natürlich an meinen eigenen Ansprüchen krachend gescheitert, weil die dafür erforderliche Disziplin und Ernsthaftigkeit für mich wirklich etwas von Folter hat (erst recht damals als ja noch einigermaßen junger Mensch). Insofern habe ich dann eher den gymnastischen Aspekt mitgenommen. Und meine innere Entwicklung beschränkte sich darauf, meine Grenzen zu sehen… 😃😇.

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