Impulswerkstatt – Einladung für März

Weiter geht´s, liebe Impulsschreibende !

Alle, die schon mitgemacht haben und alle, die im März mitmachen wollen!

Auf ein neues, das wieder so vielfältig und phantasievoll werden möge, wie das vergangene

Lustig, es waren ebenso wie im Jänner auch diesmal 35 Beiträge, eine Zahl, die ich sehr gerne mag.

Ich werde mich im Monat März nicht nur von den Bildern sondern auch von den Beiträgen anderer inspirieren lassen. Vielleicht nehme ich je ein Wort oder einen Satz von verschiedenen Texten oder auch eine Idee, eine Inspiration von einem Bild … Ich gehe es vorsichtig an und werde selbstverständlich die Quelle der Inspiration verlinken, auch wenn man sie nicht unbedingt erkennen kann.

Vor den neuen Fotos wie immer die Beschreibung des Projekts

KLICK Hier könnt ihr nachlesen, worum es sich bei diesem Projekt handelt

Frau Flumsel ist leider inzwischen aus der Organisation ausgestiegen, also bitte verlinkt eure Beiträge alle hierher.

KLICK Das Archiv des Projekts in dem alle Beiträge gesammelt sind und alles noch einmal nachgelesen werden kann, befindet sich auch hier

Die Teilnahme

ist für alle offen: Texte jeder Art, Bilder, Fotos, Zeichnungen, Betrachtungen, Musik, Installationen, Kochrezepte, Bastelanleitungen usw usf. als Resonanz auf die Fotos des Monats sollen hier gesammelt werden. Meine Idealvorstellung wäre so eine Art Puzzle aus verschiedensten Teilen

Die Fotos

Ich versuche die Gratwanderung zwischen „ein bisschen Anregung anbieten“ und „alles ist möglich“. Daher habe ich wie beim letzten Mal zu jedem Bild etwas dazu geschrieben, manchmal mit Fragezeichen, manchmal nicht. Dort wo ein Fragezeichen steht, habe ich den Eindruck, dass auch eine völlig andere Interpretation möglich ist. Höchstwahrscheinlich ist das auch bei denen ohne Fragezeichen der Fall.

Diejenigen, die ganz anderes im Sinn haben, können alles außer die Bilder einfach ignorieren. Eine meiner Motivationen für dieses Projekt ist es ja, zu sehen, wie verschieden man Bilder interpretieren kann.

Ich hoffe, für alle die mitmachen wollen, ist etwas dabei! Und falls euch die Fotos nichts sagen, könnte es ja sein, dass ein Bild, ein Text, ein Musikstück aus einem anderen Beitrag euch inspiriert !

Und da sind die März-Impulsbilder

BILD 1:

Vielleicht sind Schafe hintergründiger als man glaubt, oder gar klüger ? Der Blick ist schon recht intensiv. Auf jeden Fall sind sie keine eierlegenden Wollmilchsäue

BILD 2:

Es ist Zeit für ein Gemüse-Photo, übrigens regionales Bio-Gemüse. Vielleicht ist der Moment für Kochrezepte in der Impulswerkstatt gekommen? Hintergründige Gemüsesorten gibt es ja womöglich auch, oder eitle … Lassen wir das Gemüse zu Wort kommen!

BILD 3:

Ein Fernweh-Bild aus dem Norden. Es gibt ja auch Menschen, die das Glück haben am Meer zu wohnen und für die gestreiftes Sonnenuntergangswasser  und unendliche Weiten ganz alltäglich sind

BILD 4 :

Schlüssel sind Symbole für so vieles aber auch einfache Gebrauchsgegenstände. Ich habe keine Ahnung, was diese Schlüssel sperren, ob es das, was sie einmal gesperrt haben überhaupt noch gibt. Es sind sehr alte Schlüssel, die ich ohne weitere Information dazu geerbt habe.-

136 Gedanken zu “Impulswerkstatt – Einladung für März

  1. Ha, super, danke, die sind ja wieder schön und interessant!
    Ich halte den mittleren Schlüssel für einen für ein sehr altes Fahrradschloss, aber ich kann mich natürlich auch irren. Und das blaue Fernwehbild … hach! ❤️
    Entspannte Morgenkaffeegrüße 😁☁️☕🍪👍

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    1. Über die Schlüssel weiß ich gar nichts, außer dass sie irgendwann irgendwas gesperrt haben. Fahrradschlüssel kann gut sein.
      Das Sonnenuntergangsbild ist in Anbetracht der Lage recht heftig ja. Aber wie schaut´s bei dir aus, du kannst an´s Meer fahren oder?

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      1. Das Sonnenuntergangsbild ist prima, wenn man wie ich auf karge Landschaften steht 🙂
        Guuuute Frage. Ja, ich glaube, ich darf, ich bin allerdings nicht sicher, ob sie nicht wieder (zum Beispiel an Feiertagen) die Strände (alle oder teilweise) für Tagestouristen sperren werden. Für Ostern habe ich mir den Gedanken an einen Ausflug an die Küste jedenfalls schon so gut wie abgeschminkt.
        Bei uns kommt allerdings gerade langsam Bewegung in den Lockdown, ich bin gespannt, was ab nächstem Monat überhaupt gelten wird.

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            1. Ich würde sagen, dass kommt doch sehr auf die Lebenssituation an und ist ein klassischer Fall von „sowohl als auch“ statt „entweder oder“ Meine bildhafte Phantasie sieht/riecht ein köstliches Essen, das durch die Duftnote von ungewickelten Babys verdorben wird 😉

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        1. Sachen gibt´s ! Bei Resi fehlt ein Teil des Kommentars. Offensichtlich spinnt mein Blog. Ich werde einfach „Frau Flumsel und Myriade präsentieren“ in einen neuen Beitrag verpacken und das ganze neu verlinken bevor ich mich in lange Studien vertiefe, woran das liegen könnte …

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          1. Ich glaube, wir haben einander missverstanden 😦
            Ich beziehe mich auf den Möchtegern-Link ganz oben in DIESEM Beitrag, der mit „KLICK Hier könnt ihr nachlesen“ beginnt. Dort ist immer noch kein Link hinterlegt, und ich bin mir ziemlich sicher, dass Resi den auch meinte.
            Gehe ich hingegen auf die SEITE der Impulswerkstatt, gibt es hinter „Hier könnt ihr nachlesen“ (ohne „KLICK“) einen neuen Link zu „Impulswerkstatt – Präsentation“.
            Du wirst mich hassen, aber DER Link zu „Frau Flumsel und Myriade …“, von dem du sprachst, funktionierte bei mir auch schon vorher *duck&renn*.
            Wir haben uns über Äpfel und Birnen unterhalten, fürchte ich, und du hast dir umsonst Arbeit gemacht bzw. nicht gemacht. Sorry.

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            1. Ach, Schreck, Ich habe das Schild übersehen mit „das Stehen auf der Leitung kann zu unnötiger Mehrarbeit führen “ *Grummel* jetzt habe ich kapiert. Naja, dafür habe ich die Präsentation umgeschrieben und die Seite ist absolut up to date.
              Ich hasse dich keineswegs sondern bedanke mich für die Aufklärung. Wir müssen dann nur noch klären, wer bei den Äpfeln und wer bei den Birnen war 🙂 🙂 Das Meisenbachsche habe ich übrigens gerade bestellt.

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  2. Ich versuch’s einmal mit Bild 4, und zwar so, wie die Leute normalerweise daherreden: frei assoziativ vom Hundertsten ins Tausendste kommend.

    Das Bild kommt mir vor wie ein vom Lieben Gott in seiner unendlichen Langeweile besonders schön ausgearbeitetes Sternzeichen. „Las Llaves“ würd‘ ich es nennen, weil ich der Altersverblödung derzeit – mehr oder weniger erfolglos – mit dem Verbessern meines Spanisch entgegenwirke. Das kommt manchen vielleicht spanisch vor. Ich sollte „Las Llaves“ daher vielleicht durch Teilübersetzung und Transkription lesbarer machen: „Die Jahwes“.
    Wenn ich mir das Ergebnis ansehe, erkenn‘ ich, dass es zu allerhand Missverständnissen Anlass geben könnte, weil Menschen, die das lesen, wahrscheinlich den Hebräergott dahinter vermuten werden, obwohl das „h“ kein Dehnungssolches ist und natürlich ausgesprochen gehört. Die gleichen Menschen sind dann wohl auch von der Mehrzahl irritiert, aber dieser „Jahwe“ war ursprünglich ja tatsächlich nicht nur EINER. Der eine, der sich dann durchgesetzt hat, musste sogar mit weiblicher Konkurrenz fertigwerden, Ascheret hieß die Dame. Der Machogott (also „lieb“ ist der bestimmt nicht!) konnte ihr zwar den Eintritt in die Bibel verwehren, dafür hat sie aber ihren Namen auf Sakralgegenständen des einfachen Volkes hinterlassen.
    Vielleicht sollte ich das Bild doch anders angehen: „Die Schlüssel zum Verständnis des Alls“ könnten das sein …

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    1. Super, lieber Resi, wenn ein vielseitig gebildeter Mensch wie du vom hundertsten ins Tausendste kommt, ist das immer interessant. Aber auch ein Text zu den „Schlüsseln zum Verständnis des Alls“ wäre sicher sehr lesenswert.
      Wenn die blöde Pandemie nicht wäre, könntest du dir ein Sprach-Tandem zum Spanisch polieren „besorgen“. Das ist eine von der Uni organisierte tolle Sache und auch noch gratis. vielleicht kennst du das Projekt eh. Das Tandem-Team besteht aus zwei Personen die jeweils die Muttersprache der anderen Person lernen wollen und es wird halb-halb die eine und die andere Sprache miteinander gesprochen

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      1. Freut mich, dass dir der Text gefällt (obwohl ich verabsäumt hab‘, nach noch hinzuzufügen).
        Von dem Tandem-Projekt hab‘ ich gehört, hätte aber nicht gewusst, wer das organisiert und wie man rankommt – wär sicher interessant!

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        1. Freut mich, dass dir der Text gefällt (obwohl ich verabsäumt hab‘, nach noch hinzuzufügen).
          Von dem Tandem-Projekt hab‘ ich gehört, hätte aber nicht gewusst, wer das organisiert und wie man rankommt – wär sicher interessant!

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  3. Beitrag zu Bild 2 – “The Spell of the Yukon”
    Bild 2 hat mich wehmütig an Bootstouren im Yukon Territory denken lassen. „Wehmütig“, weil ich heute keine 50 km am Tag mehr paddeln würde.
    Solche Gedanken bringen unweigerlich Robert Service ins Spiel, den „Barden des Nordens“. Viele werden eines seiner bekanntesten Gedichte schon einmal gehört haben: Margaret Rutherford tritt als „Miss Marple“ doch einmal in eine Theatergruppe ein; dort trägt sie als Probe ihres Könnens seine Ballade „The Shooting of Dan McGrew“ vor – ein herrlicher Verriss!
    Ich versuche mich hier an „The Spell of the Yukon“ mit einer teilweisen Nachdichtung. Eine Mundart-Version in Hardcore-Wienerisch hab‘ ich (schweren Herzens) entschärft, um die Menschheit außerhalb der Knödelzone nicht vom Verständnis auszuschließen:

    Das Gold hab i woll’n and I sought it,
    hab `buddelt und grab’m like a slave
    Hunger, Skorbut – wurscht, I fought it!
    Hab d’Jugend g’haut into a grave
    S’Gold hab i woll’n, and I got it,
    Und zwar a Vermögen last fall.
    Das Leb’m, scheint’s, is net what I thought it
    und irngdwie das Gold isn’t all.

    Da ist noch s’Land (have you seen it?),
    s’verfluchteste Land that I know.
    Von die Berg’ schwindlich oben that screen it
    zu die deep, deathlike valleys below.
    Es heißt, Gott war müd’, when He made it;
    manche sag‘n: Das Land dort kratzt kan!
    Kann sein, doch a paar tätn’t trade it
    für kein Land der Welt – and I’m one.

    http://freemasonry.bcy.ca/biography/service_r_w/spell_yukon.html

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    1. zweisprachig + wienerisch macht drei. Mein Kompliment ! An die dramatisch rezitierende Miss Marple erinnere ich mich, wusste aber nicht, was sie da von sich gibt. Danke für die Information. Ein Freimaurer der Herr Service ?
      Ach , 50Km paddeln. Naja, wie unendlich fad wäre es doch, das ganze Leben lang jung und sportlich zu sein, unerträgliche Langeweile *hüstel*

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      1. Ob der Herr Service Freimaurer war, weiß ich nicht. Auf die Webseite, die ich angegeben hab, bin ich auf der Suche nach dem Originaltext gestoßen und der Bezug zur Freimaurerei ist mir zunächst gar nicht aufgefallen.
        50 km am Tag paddeln muss nicht gar so viel sein … wenn die Strömungsgeschwindigkeit passt. Bei Niederwasser wird’s halt anstrengend.
        Paddeln, Zelten, Fischen, Am Lagerfeuer Blödsinn reden – ein richtiger Bubentraum!. Für manche Buben halt. Einer in der Gruppe hatte einmal seinen 14jährigen Sohn dabei; und der wär‘ lieber zu Hause bei seinen Computerspielen geblieben.

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    1. Nau guat:

      Des Goid håb i woin and I sought it, håb buddelt und gråm like a slave.
      Hunger, Skorbut – wurscht, I fought it! Håb d’Jugend g’haut into a grave
      S’Goid håb i woin, and I got it, und zwoar a Vermögen last fall.
      Des Leem, scheints, is net what I thought it, und íangdwia des Goid isn’t all.

      Gefällt 2 Personen

        1. Daungschee, dassd net „Se Spirit von Arnold“ gsågt håst!
          Nau guat, daunn zag i de zweite Schtrophm a no her:

          Då is owa s’Laund (have you seen it?), s’verfluachteste Laund that I know.
          Von de Berg’ schwindlich oman that screen it zu de deep, deathlike valleys below.
          Es haßt, Gott woar miad, when He made it; mauncher sågt: DES Laund kråtzt kan!
          Kaunn sein, doch a poar dädn’t trade it für kein Land der Welt – and I’m one.

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  4. Beitrag zu Bild 2
    Diesen Beitrag möchte ich „Der Wasserbüffel“ nennen, was auf den ersten Blick wohl nicht viel Sinn macht. Auf den zweiten und dritten Blick übrigens auch nicht. Mir aber bietet sich so die Gelegenheit, ein kleines G’schichterl zu erzählen.
    Vor vielen Jahren habe ich im Rahmen einer volkshochschulartigen Institution in Wien Deutschkurse für Araber abgehalten und dabei gelernt, dass Deutsch eine sauschwere Sprache ist. Arabisch ist natürlich auch sauschwer, aber auf andere Art.
    Die Hauptlast der Information tragen im Deutschen (so wie in vielen, wenn nicht allen anderen Sprachen) die Konsonanten. Die Araber behandeln Vokale überhaupt so, als wären sie bloß beliebige Abstandhalter, damit nicht zu viele Konsonanten aufeinanderstoßen. Auch wenn sie sich des Deutschen bedienen, schätzen sie Vokale gering, was sich dann in der Bildung von Sätzen äußert wie „Harr Mullar schleißt dei Tuur“, oder in Ortsangaben wie „Schuttantúur“, was der nach dem Weg dorthin gefragte Einheimische wohl kaum mit „Schottentor“ in Verbindung bringen wird. Die Vorliebe des Arabischen für Konsonanten ermöglichte es mir, mit ganz einfachen Mitteln etwas Heiterkeit in meinen Unterricht zu bringen. So war auch und gerade die Präsentation des Vokabels „Gemüse“ geeignet, insbesondere bei ägyptischen Hörern einen Lacherfolg zu erzielen, weil es ihnen „Gamusa“ in Erinnerung brachte – den in aller Regel in einem Bewässerungsgraben stehenden, wiederkäuenden und dumm glotzenden „Wasserbüffel“.

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        1. Ja, jetzt … der Ausspruch stammt aus einem Sketch vom Qualtinger, wo ein Zeitungsverkäufer von seiner Philosophie erzählt und dazwischen immer seine Ware anbietet – da gabs nicht bloß den Kronenkurier, sondern eben noch baide Saittungaan. Und die ‚Volksstimme‘ … 😉

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            1. Beim Express war ich mir nicht sicher, glaube jedoch mich zu erinnern, daß es auch solche Zeitungsanbieter an den Kreuzungen gab. Die Presse wurde nie auf der Straße angeboten.
              … und ich erinnere mich an einen Artikel im Kurier, der von ‚Unsere Straßenverkäufer sind stark nachgedunkelt…‘ schrieb, um die Akzeptanz potentieller Käufer zu erhöhen – vielleicht griffen einige der latent Xenophoben schon damals zum größten Konkurrenten – die drei Verblödungsaushängeschilde Österreichs existierten da noch nicht.

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  5. Dieser Beitrag ist von den Bildern 3 und 4 sowie von Robert Service’s Ballade „The Cremation of Sam McGee“ inspiriert, deren Rhythmus ich imitiert habe.

    Twenty years ago to be a “sourdough”* seemed like a noble goal,
    All it takes, my dear – persevere one year and stay all sane and whole
    in a tiny hut near Takhini but cut off by snow and storm,
    darkness day and night; no escape, no flight; Just Gin to keep you warm.

    On a Christmas Eve I was munching on beef and beans out of a can.
    And a bottle of booze I put to good use as does a real man.
    With a couple of beers I washed down my fears and felt the bladder’s urge.
    No pot to be found inside all around, suitable for a purge.

    And a tiny voice told me “There’s no choice. Get out and take a leak!”
    Out into that cold! Through the parka’s fold it stabbed like a vulture’s beak.
    The door of the hut behind me fell shut with a loud and final thud.
    Stone-cold sober now I heard say me “Wow!” and then ran cold my blood.

    All the keys inside and nowhere to hide from bitter arctic cold!
    So I cursed my fate `cause through Haven’s gate to pass I’d soon be told!
    As I raised my eyes as one does who dies I saw a Tlingit man!
    He held out my keys, “By chance searching these?” asked me the man and then
    threw the keys at me and that’s why you see me puttering still about.
    I’ve never found out: Was it booze and stout? No, God himself, no doubt!

    * “Sourdough”: wer mindestens einen Winter im hohen amerikanischen Norden überstanden hat.

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        1. Vielleicht gibt es ja eine Neuverfilmung und eine neue Miss Marple, ob die natürlich an Margaret Rutherford herankommt ? Letztere kann ja inzwischen bei den diversen Engelschören mitmachen und muss hoffentlich noch recht lange auf dich warten !

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  6. Drei Strophen zu vier Bildern

    Winter in Alaska

    Schafe, Schafe, Häusle baue!
    Die Natur ist eine raue!
    Und wird der Schafwollpulli nass,
    macht draußen sein mehr keinen Spaß.

    Und in Alaska, wie man weiß,
    gibt’s Eskimo- und Schöller-Eis,
    Gemüse gibt’s zwar wenigeer,
    das stört mich aber nicht so sehr.

    Bau deinen Schlüsselbund nicht an
    im Schnee, weil dort nichts wachsen kann
    und weil es bis zum Tauwetteer
    acht Monat‘ sind oder noch mehr.

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    1. Beim Schöller gibts auch Rumfasseel
      mir scheint du hast eins intus, geell ?
      Der nasse Pulli wird ganz lang
      sodaß man nicht mehr hat den Gang

      im Griff – und wenn d’Schaf die Häuser bauen
      freuen sich der Mann und’d Frauen
      übers Dache überm Kopfe
      aufdaß der Schnee ins Töpfle tropfe
      über seine eigne Bahn.
      Der Tropf, der ist im Technikwahn

      scheint mir.
      Gemüse, Flaxn und auch Knochen
      tun d’Leute alles z’sammen kochen
      Ja, so läufts im Haushalt hier

      in Alas kehr.
      Wo die indigenen Einwohneer
      den Besen mithaben als Bart
      und kehren täglich gründlich, zart

      die Iglus aus damit. Wenn Iglos sie hätten
      sie Eis am Stiele auch täten
      genießen können … ihr Pech…
      Und jez sind auch noch die Schlüssel wech !

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        1. Das ist schade, die Sache mit dem Nichtdichten. Aber verständlich. Vermutlich mußt du Vorhänge kaufen und nähen und Handtücher herrichten und Büroklammern und die festen Zweitschuhe zum Mitnehmen am Wochenende 😉 …
          Der Frau Resi wird mir hoffentlich nicht böse sein, daß ich den Impuls bearbeitet hab, den ich durch seine Dichterei bekam. Ich hab diesmal bei jedem Satz aufgelacht, ich fands so phantasievoll und hab mich da nur angehängt, ganz reaktionär. Daß ich statt „mir scheint du hast eins intus, geell ?“ auch schreiben hätte können „mit Alko – ist das denn reell ?“ ist mir erst später eingefallen. Könnte auch an den 2 Grappas gelegen haben, die ich mir in den Kaffee schüttete – irrtümlich. Es wird mir hoffentlich nicht als Respektlosigkeit angekreidet worden sein.

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    1. Ah, die Seitn is ned schlecht – auf der hab ich mich vor Kurzem über das Bundesfräulein Knackarsch informiert, nachdem ich mein wöchentliches Nömix zu mir genommen hatte und war baß erstaunt, was es ned alles gibt, das die Leut‘ fressn, ohne daß ihnen schlecht wird…
      Bis dato dachte ich, der Ausspruch „I kaun goaned so vü fress’n, wia I speibm kunntat'“ wäre maßlose Übertreibung.

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