Die Geschichte zum Bild

Vielen Dank an alle für die Infos !

An diesem Bild hängt eine kleine Geschichte: Mein Atelierkollege hat es gemalt. Ich habe es zum ersten Mal noch ohne Schrift gesehen und vermutet, dass es sich um einen altirischen Helden handelt, der versonnen über Tara blickt. Daraufhin hat der D geantwortet, dass er ganz zerknirscht ist, weil das doch die Kathy Soundso ist, die ihm 3 Stunden Modell gesessen ist. Beim nächsten Mal hatte das Bild dann diesen Schriftzug. Unsere Diskussion über Charakteristika  weiblicher bzw männlicher Gesichter steht noch aus.

Es wird also wohl Katjuscha heißen sollen und der D, der keine kyrillische Schrift beherrscht  hat „M“ und „T“ verwechselt.

14 Gedanken zu “Die Geschichte zum Bild

  1. Also mir fällt bei Nennung dieses Namens spontan dieses Bild ein:

    Das Ding ist auch als Stalin-Orgel bekannt geworden, vorzugsweise auf deutscher Seite 😉 … der Auftrag zum Serienbau wurde wenige Stunden nachdem „seit 6 Uhr früh zurückgeschossen wurde“ erteilt, Versuchsbatterien waren schon Mitte Juli einsatzbereit, die stark demoralisierende Wirkung wurde von deutscher Seite nicht sofort erkannt…
    Vielleicht wollte D, seine künstlerische Freiheit nutzend, Kathy phonetisch weichzeichnen und verwendete, wie auch im Griechischen üblich, ein M vor dem T, wobei ein MT oder MP dann zu D bzw B werden – das T hat er allerdings vergessen/verwechselt, in jedem Fall … 😉
    Zudem ist die Koseform von Jekaterina natürlich kürzer und weicher 😉

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    1. Ich glaube, dass das Modell die Schrift noch nicht gesehen hat. A propos Ex, seine letzte Verflossene hat der D auch portraitiert und dieses Portrait gefällt mir ganz besonders gut, weil es das einzige ist, auf dem jemand einigermaßen heiter aussieht …

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  2. Ich denke, das Ganze ist ein Riesenmissverständnis, denn hier handelt es sich nicht um D’s Porträt einer gewissen Kathy, sondern um ein lange verschollen geglaubtes Selbstporträt Frida Kahlos, das sie Leo Trotzki gewidmet und deshalb mit dem in cyrillischen Lettern geschriebenen Wort „KAMJUSCHA“ versehen hat, das sie als Kosenamen für den russischen Revolutionär gebrauchte und das so viel wie „Kummerl“ bedeutet.

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    1. Aha, und der D besitzt solche Schätze und lagert sie in unserem Atelier bevor er sie versteigern lässt. Womöglich ist er auch einer der letzten Trotzky-Anhänger (Trotzkysten oder gar Trotzkisten schaut ganz blöd aus ). „Kummerl“ ? Na, die Frida war aber respektlos 🙂

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