Darf ich vorstellen

Unsere Atelierpflanze. Der D hat sie mitgebracht und auch gleich gemalt. Ob der Pflanze das Bild gefällt, konnte ich nicht herauskriegen. Sie hat aber nicht übermäßig deprimiert ausgesehen, also vermute ich, dass sie zufrieden ist.

33 Gedanken zu “Darf ich vorstellen

    1. Ja, so ist es. Ich persönlich kann mit der Abbildung von realen Gegenständen nicht viel anfangen und ich habe extrem selten Lust dazu, aber diejenigen, die gerne möglichst naturgetreu zeichnen/malen, haben sicher auch andere Motivationen als nur die möglichst genaue Abbildung. Dieses Bild zB hat eine ganz andere Ausstrahlung als die daneben stehende Pflanze

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    2. Also DAS verstehe ich nicht: die Umkehr am Ende deines Statements hebt die Fragestellung auf… sonst wäre doch jedwede Form von frei wählbarem, künstlerischem Ausdruck absurd oder fragwürdig. Jedes Handwerk hat goldenen Boden, aber Hinterfragen bzw die Reduktion auf ein nichtphilosophisches Unterfangen stellt sich meiner Meinung nach nicht. Ich laufe zB lieber von der Floridsdorfer Brücke nach Hause, OBWOHL ich mit dem Bus fahren könnte. Auch diese Vorliebe könnte man als philosophisch determinierten Akt sehen, oder nicht ? Wer will da entscheiden, welche für mich die zu präferierende Lösung ist ? Aber auch das muß natürlich niemand verstehen … 😉

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        1. Du hast dir in deiner Antwort an Wolfram die Antwort selbst gegeben: „… in JEDEN kreativen Vorgang …“
          Der Rest ist Geschmackssache.
          So mancher Maler ist mit Übermalungen von Fotos weltberühmt geworden und Normalfotografen fotografieren weltberühmte Gemälde … ja, is halt so, warum nicht. Der Ausdruck erzeugt die Qualität, nicht die Art der Technik: die Gretchenfrage wird immer bleiben, wo die Abgrenzung zum (Kunst)Handwerk ist…

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            1. Ja. Es ist nicht nötig, jedes Werk ‚einzuordnen‘ – man kann jedes einfach sein lassen in seinem Bestand. ‚Bauernkunst‘, ‚Volkskunst‘ – 2 lustige Begriffe, die der Kunsthandel erfand – sind auch nicht schlecht, solange sie nicht als Ab/Ausgrenzung angewandt werden, sondern Eingrenzung eines Spektrums… Eine Ex hängte sich die Wohnung voll mit zeitgenössischen Malern, deren ‚Wert‘ mittlerweile nun tatsächlich bereits ganz gut gestiegen ist resp. der ihrer Bilder – deswegen hält sie sich jetzt für kunstbeflissen (jenes Wort, das sich darauf so perfekt reimen würde, behalte ich für mich ;-)) und leider war sie sehr unzufrieden mit mir, als ich ihr wertfrei zu erklären versuchte, daß der Kunstbetrieb nur funktioniert, wenn es zu den Produzenten auch Käufer gibt – egal ob als Liebhaber oder Spekulanten (ein steigender Wert war ihr schon wichtig). Von figürlich darstellenden Keramiken hält sie aber so gut wie nichts, auch von beindruckender – höchstens noch von Gebrauchskeramik…
              Mir war so, als hätte Jürgen (J ;-)) die Grundsatzfrage gestellt, weshalb jemand eine bestimmte Technik anwende, die nicht seiner eigenen Disziplin entspricht und ich wunderte mich ein bißchen, daß ihn Wolframs Antwort nicht zufriedenstellte, obwohl ich sie sehr klug und stimmig fand, beinahe schon ein kaum zu widerlegendes Totschlagargument im positiven Sinn 😉 …

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