Reisen in 199 Länder dieser Erde

Meine Literaturweltreise begann auf Anregung von Yvonne   im Jänner 2017, geht also nun im Jänner 2021 ins fünfte Jahr und es ist noch kein Ende abzusehen.

Auf der Liste, die ich verwende, stehen 199 Länder, von denen ich ungefähr fünfzig „bereist“ habe. „Ungefähr“ deswegen, weil sich meine Seite dazu (zu finden unter Menü)  gerade als work in progress darbietet. So ein Lockdown ist der ideale Zeitpunkt für strukturierende Arbeiten auf dem Blog.

Was ich leider immer noch nicht gefunden habe, ist eine vernünftige Weltkarte auf der man Länder einfärben oder sonstwie markieren kann. Ich hatte zunächst eine solche Karte, die aber nur extrem mühsam funktioniert, weil man jedesmal, wenn man ein neues Land markieren möchte, von Null anfangen und alle Länder wieder neu eingeben muss. Ich bin auf der Suche nach einem anderen Modell. Bitte um Info, falls jemand so eine Karte ausprobiert hat.

In vier Jahren habe ich also ungefähr ein Viertel aller Länder dieser Erde besucht. Das ist nicht überwältigend viel, aber ich lese auch noch anderes und manche Länder habe ich auch mehrmals bereist, weil mir mehrere interessante Autor*innen untergekommen sind. Mehr als maximal vier Beiträge pro Land wird es aber nicht geben   Es kommt immer wieder vor, dass Länder umbenannt werden, dass neue Staaten entstehen. Ich halte mich an meine 199 Länder. Sollte ich lesend irgendwo unterwegs sein, wo solche geo-politischen Umwälzungen stattfinden, werde ich mir überlegen, wie ich damit umgehe.

Der ursprüngliche Plan war, Werke von Autoren aus dem jeweiligen Land oder Literatur jeder Art über das jeweilige Land zu lesen. Im Lauf der Zeit gab es bei Yvonne manchmal zusätzlich kulinarische Beiträge zu manchen Ländern. Ich habe meine Literaturstationen um „Kunststationen“ bereichert, also Berichte über Ausstellungen bzw Austellungskataloge.

Für manche Länder ist es nicht so einfach ein literarisches Werk zu finden. Etwa für kleine Inseln, die aber unabhängige Staaten sind zB Tonga oder Tuvalu. Aber mit Geduld und Interesse werde ich schon fündig werden.

Nachdem derzeit das Reisen nicht so einfach ist, schätze ich es ganz besonders „wenigstens“ literarisch unterwegs zu sein. „Wenigstens“ passt eigentlich gar nicht, denn aus Kunst und Literatur erfährt man viel und es gibt ja durchaus auch gar nicht so wenige Länder, in denen ich mich – aus verschiedenen Gründen – physisch gar nicht aufhalten möchte.

Derzeit bin ich in der Karoo, in Südafrika unterwegs.

21 Gedanken zu “Reisen in 199 Länder dieser Erde

        1. Etwas aus Fr. Guyana zu lesen, würde mich auch interessieren – wenn’s nicht etwas von/über die Legion Etrangere ist oder den Weltraumbahnhof 😉 … T&T kenne ich nur von einer Zwischenlandung aus und wegen seiner Teilnahme an Olympischen Spielen – was hast du denn von da in die Finger bekommen ?

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          1. T&T = V.S Naipaul – „Herr und Sklave“ Ziemlich deprimierendes Buch u.a über die Psychologie der „Kolonisierten“.
            Aus Französich-Guyana ist mir noch nichts untergekommen, noch nicht einmal Ariane-Geschichten, aber das kann ja noch werden

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  1. Ich hatte ganz am Anfang ja auch mal mitgelesen. Und ich glaube, mich erinnern zu können, dass ich meine Karte updaten konnte, es war bisschen umständlich, aber nicht unmöglich.
    Wenn du willst, schaue ich bei mir mal, ob ich sie noch finde.
    Abendgrüße 😁🍷🍪👍

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  2. bin neugierig: was liest Du denn aus der Karoo? Ich fand die beiden Südafrikaner Laurens van der Post und André Brink toll. Über Tuvalu schreib der Zeitgenosse und Ethnologe Martin Zinggl 2014, das Buch kenn ich nicht, aber andere von ihm, alle sehr nett reportagenhaft.

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    1. Danke für die Nennung des Buches von Zinggl über Tuvalu, hab es als ‚vorhanden‘ gestern im Wiki entdeckt und war interessiert. Ich werde es möglicherweise bestellen, ‚reportagenhaft‘ als Schreibstil ist eher eine Empfehlung, danke dafür.

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    2. Ich lese gerade: Olive Schreiner „die Geschichte einer afrikanischen Farm“. Ich kann noch nicht viel sagen. Die Personen der Handlung sind auf jeden Fall interessant und skurril.
      .
      Vielen Dank für den Hinweis auf Martin Zinggl, offenbar ein interessanter schreibender Zeitgenosse. Ich sehe schon Tuvalu habe ich voreilig abgeschrieben 🙂 Er hat u.a auch über Lissabon geschrieben, was mich ebenfalls sehr interessiert

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