Foto(s) der Woche, zwölf – belebt

Ein Projekt von Aequitas et veritas

Angeblich haben wir in Österreich immer noch die weltweit höchste Inzidenzzahl von Covid-Infektionen, außerdem haben wir einen Shut-Down von der harten Sorte. Naja, und so sieht es an einem Samstag Nachmittag in Wien, in Schönbrunn aus. Wenigstens alles im Freien.

29 Gedanken zu “Foto(s) der Woche, zwölf – belebt

  1. Niemand weiß aktuell zu hundert Prozent in Bezug auf Corona was richtig und was falsch ist. Nachdem was ich so gehört habe stecken sich die Menschen vor allem in geschlossenen Räumen im geselligen privaten und familiären Umfeld. Welche Form des Lockdowns die richtige war wird sich erst mit zukünftigen Informationen bestimmen lassen. An der gesellschaftlichen Spaltung die durch das Virus zutage getreten ist werden wir wohl noch länger arbeiten müssen.

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  2. So ist’s recht. 🙂 Bei dem ganzen Seiltanz zwischen Leichtsinn und Wahnsinn sollte ja auch der gesunde Menschenverstand nicht zu kurz (*räusper*) kommen. 😉 Frische Luft und Tageslicht sind nun einmal förderlich für die Gesundheit (nicht zuletzt für ein intaktes Immunsystem). Und das Risiko, sich in den auf den Bildern gezeigten Situationen zu „covidisieren“ ist realistischerweise nahezu unvorhanden, selbst wenn nicht jede(r) die Abstände mit dem Zollstock ausmisst.

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    1. Genau, der gesunde Menschenvestand sollte nicht zu äh…… nicht vernachlässigt werden. Ich staune immer wieder, wie gut du die österreichischen politischen und sprachlichen Codes beherrschst.
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      Als man die Ansteckungscluster noch nachverfolgen konnte, gab es praktisch keine Ansteckungen im Freien und das Stärken des Immunsystems halte ich für ganz wichtig. Meine Bestände an diversen Nahrungsgsergänzungsmittel haben sich mit Covid auch vergrößert. Aber Bewegung im Freien und Sonne sind halt die Originalquellen 🙂

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    1. Ja, Sonne gab es schon länger nicht mehr. Zu den Punkten in denen sich die Experten einig sind, gehört ja, dass Covid-Ansteckungen im Freien praktisch auszuschließen sind, zumal dann wenn man nur aneinander vorbeigeht.
      Was die Ansteckungszahlen betrifft, so haben sie sich weit oben in dunklen Höhen wenigstens stabilisiert und die Spitäler schaffen es noch. Man hat schon kürzlich pensionierte Ärzte und Pfleger eingeladen, unterstützend tätig zu werden und es sollen sich viele gemeldet haben.

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      1. Ich wünsche euch (und uns) Glück, dass die Regeln bald greifen. Solche Aufrufe an medizinische Ruheständler gab es hier auch – ich habe bisher aber nichts über den Erfolg gehört. Rentner gehören immerhin mindestens das Alter betreffend zu einer (großen) Risikogruppe.

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  3. Zum ersten Bild: hier fällt mir der Kontrast auf zwischen dem gelblichen Stein der Gebäude und dem hellen Weiß der beiden, äh, was sollen diese monumentalen Gebilde eigentlich darstellen? Sind die Gebilde nachträglich dort angebracht worden?

    Wir leben in Frankreich. Den Begriff des gesunden Menschenverstands kann man anscheinend nicht ins Französische übersetzen. Nicht mal um zu erklären, warum es woanders nicht so jakobinisch zugeht.

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      1. Sens kommt von sentir, fühlen. Das ist was ganz anderes als Verstand. Quasi zwei verschiedene Welten. Oder denke ich da zu platonisch?
        An die geistige Nähe zu „gesundes Volksempfinden“ will ich da noch nicht mal denken.
        Et le principe de raison d’État demande au citoyen de ne pas faire usage de raison mais d’obtempérer …

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        1. „sens“ als konjugierte Form von „sentir“ ist aber nicht dasselbe wie „le (bon) sens“ , das ist ein Substantiv. Mit „le bon sens“ ist genau dasselbe gemeint wie mit „der gesunde Menschenverstand“. Der in Österreich übrigens „Hausverstand“ heißt 🙂
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          Fühlen und Verstand wird aber nicht in allen philosophischen Traditionen als zwei verschiedene Welten betrachtet. Etwa nicht bei den Buddhisten und anderen asiatischen Philosophien und Religionen.
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          Dieses „gesund“ ist meiner Meinung nach eine sehr unglückliche Bezeichnung, als hätte Vernunft unbedingt mit Gesundheit zu tun, wie du sagst die Steigerung ist dann „das gesunde Volksempfinden“ und das hat sich oft als Wegweiser in die irdische Hölle bewährt.

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          1. Tja, was man sagt und was man meint… Man meint ja auch „erst gestern“ und sagt „pas plus tard [sic] qu’hier“.
            Da unsere Sprachen vom klassischen griechisch-lateinischen Denken beeinflußt sind und nicht von östlichen Philosophien und Religionen, halte ich mich erst mal an diese Referenzen. Umgekehrt würde ich auch in semitischen oder chinesischen Expressionen keine griechisch-römischen Kategorien suchen. 😉
            Es gibt auch im Französischen keine Möglichkeit, das Wort „Heimat“ zu übersetzen. Man substituiert oft „patrie“, aber das ist etwas vollkommen anderes.
            Du merkst, ich gehe den Wörtern gern auf den Grund und nehme sie beim Wort.

            Zum ungesunden Gebrauch von „gesund“ volle Zustimmung.

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            1. Es wäre doch sehr seltsam, könnte man im Französischen das Konzept „Heimat“ nicht ausdrücken.
              Patrie ist auf deutsch das Vaterland, aber wenn man das ausdrücken möchte, was mit Heimat im Deutschen gemeint ist, kann man zB „ma terre“ sagen. Deutsch ist ja nicht das Maß aller Dinge und die Sprache, mit der alle anderen zu vergleichen sind.

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          2. Dass „Fühlen und Verstand nicht in allen philosophischen Traditionen als zwei verschiedene Welten betrachtet wird“ erinnert uns an eine Feststellung der von uns sehr geschätzen Philosophin Hannah Arendt, die meinte, dass Denken für sie eine Art zu fühlen ist. Das ist eine Aussage, die uns sehr anspricht, wie vieles das sie geschrieben hat.

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            1. Diese strikte Trennung von Körper und Geist und das Nichtanerkennen, dass Gefühle in den Bereich des Körpers fallen, ist wohl eine sehr christliche Auslegung. Ich kenne mich da nicht so gut aus, könnte mir aber vorstellen, dass Augustinus an dieser Entwicklung heftig beteiligt war.

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