Samstag 14. November 2020 – Zooooooooom

Der schulische online-Unterricht findet über MS-Teams statt, da kenne ich mich inzwischen recht gut aus. Mein buddhistischer Kurs aber findet über zoom statt. Gut, noch eine Kommunikations-Plattform. Neues zu lernen, erhält das Hirn in Schwung. Es wird so sein wie bei den Sprachen, je mehr man schon kann, desto leichter fällt jede weitere zu lernen.

Eigentlich ist zoom ganz einfach zu bedienen, leider hat aber mein PC bisher das Einschalten des Mikros verweigert. War etwas mühsam per Telefon an einem meeting teilzunehmen. Eigentlich nicht etwas, sondern sehr mühsam, auch für die anderen. Wenn ich schon Kontakte vor dem PC hockend abwickeln muss, möchte ich doch wenigstens nicht nur zuhören, sondern auch mühelos mitreden können. Der Herr Diplomingenieur, vulgo F, hat irgendwas umgeschaltet, jetzt funktioniert das Mikro wieder. Eine Kamera möchte ich nicht dazu schalten, da fühle ich mich beobachtet. Andererseits ist es ein bissl unhöflich, sein Gesicht nicht herzuzeigen. Vielleicht ein Foto. Daran muss ich noch tüfteln. Die Teilnehmer*innen am buddhistischen Kurs kennen mich eh persönlich, aber wie´s ausschaut werde ich vielleicht noch anderes auch online abwickeln müssen.

Der neue Lockdown mit Ausgangsbeschränkungen für den ganzen Tag beginnt am Dienstag. Am Mittwoch Abend gehe ich meinen Mietvertrag fürs Atelier unterschreiben. Naja, das verrechne ich als wichtige Ausnahme für die psychische Gesundheit oder als sportliche Betätigung, vielleicht gehe ich zu Fuß. Ab 1. Dezember zahlen wir Miete und können das Objekt benützen, aber der Lockdown dauert mindestens bis 6. Dezember. Der Einzug wird sich daher etwas schwierig gestalten, aber für den Anfang wird eine Staffelei und ein Sessel pro Person als Einrichtungsgegenstände ausreichen. Pinsel, Farben und sonstiges Material werden nach und nach folgen und wir müssen ja nicht alle drei gleichzeitig dort sein.

10 Gedanken zu “Samstag 14. November 2020 – Zooooooooom

  1. Das kommt jetzt mit dem neuen Atelier ungünstig aus, aber was du schreibst, klingt schon nach einer machbaren Lösung. Bei so vielen Verweigerern war solche Entwicklung leider zu erwarten. Ich werde nie begreifen, was daran so schwierig zu kapieren ist, dass man diese Plage am schnellsten los wird, wenn alle mal konsequent drei Wochen zuhause bleiben.

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    1. Ich versteh´s auch nicht. Vorige Woche hat in Salzburg ein Einkaufszentrum eröffnet und ein paar tausend Leute sind hinein gestürmt, eng gedrängt natürlich. Heute Nachmittag in Wiens größter Einkaufsstraße ging es zu wie am Jahrmarkt, dicht an dicht. Der Versuch mit dem kleinen Lockdown und der Eigenverantwortung ist in Ö auf der ganzen Linie gescheitert. Die Infektionszahlen steigen enorm, die Krankenhäuser werden immer voller, das Pflegepersonal stößt an seine Grenzen …

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      1. Nachdem es offenbar genug Leute gibt, die „Shopping“ als liebste Freizeitbeschäftigung angeben, ist es kaum verwunderlich. Wie einkaufen aber als Hobby gelten kann ist ebenso unverständlich wie die deshalb erwartbare Situation voller Einkaufsstraßen. Uns scheint, dass Corona und die versuchten Maßnahmen der Eindämmung mit Eigenverantwortung viel über die Fähigkeit zur Demokratie unserer Landsleute aussagen. Irgendwie ein trauriger Befund.

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  2. Zoom hat einen derart schlechten Ruf, daß ich mich weitere, es auf meinen PC zu lassen. Nicht mal in meinen Browser. Aber Teams und jitsi-Meet kenne ich ein wenig, und in beiden Programmen kann man die Kamera jederzeit ausschalten.

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