Der absatzlose Gutenberg

Man muss den Herausforderungen des Lebens begegnen. Bis jetzt habe ich ja gemütlich auf dem „klassischen“ Editor geschrieben und den neuen nur oberflächlich ausprobiert. Für Basics ist er unkompliziert, aber, ja Christiane hat ganz recht, eine Spur tiefer, hat er seine Tücken. Wie erzeugt man einen Absatz innerhalb eines Blocks ? Habe ich noch nicht gefunden. Muss aber doch wohl irgendwie gehen.

Gibt man Absatz ein, wird ein neuer Block eröffnet. Was prächtig funktioniert, ist das rückgängig machen: man kann sehr viele Schritte zurückgehen. Das ist prinzipiell hilfreich, führt aber zu keinem Absatz

Aha, Seitenumbruch gibt es. Brauche ich allerdings nicht wirklich.

Block hinzufügen – alle durchsuchen – PUhhh eine lange Liste, tatsächlich brauche ich das alles aber gar nicht. Das ist so, wie wenn man sich ein Gerät für einen bestimmten Zweck kauft und dann kann das Ding viele andere Dinge, die man gar nicht haben will. Die Komplexität macht das Gerät aber viel fehleranfälliger und natürlich teurer, klar.

Ich sehe gerade, dass der ehrwürdige Gutenberg keine Worte zählt. Das kann ja auch nicht sein, da muss ich falsch abgebogen sein.

Farben funktionieren. Alles andere wahrscheinlich auch, man muss es nur finden.

Derzeit sehe ich keine Notwendigkeit umzusteigen. Sollte ich mal unbedingt einen großen Initialbuchstaben brauchen. Nette Spielerei

Nachdem ich Fotos einzeln oder höchstens zu zweit oder dritt einstelle, muss ich mich auch nicht mit Fotogalerien beschäftigen.

Gut, Gutenberg, es reicht für heute

28 Gedanken zu “Der absatzlose Gutenberg

  1. Ist denn ein Absatz nicht im Grunde gleichbedeutend mit einem neuen Block bzw. ist der Effekt nicht derselbe? Ich verstehe das mir nur schwer zugängliche Prinzip dieser Blöcke so, dass sie quasi Absätze sind und mit ihnen halt jeder Absatz einzeln bearbeitbar sein soll. Damit wären Absätze innerhalb von Blöcken dann unmöglich weil sinnlos.

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    1. Einen Absatz innerhalb eines Blocks erhält man mit STRG und Enter. Davon kann man beliebig viele einfügen.
      Ein Block ist ein Baustein, den man abspeichern und wiederverwenden kann, nicht unpraktisch bei wiederkehrenden Texten.
      Ich mag den klassischen auch lieber, aber für den Fall, dass er irgendwann abgeschaltet wird, bin ich gern vorbereitet. 😊

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    2. So kann man es natürlich sehen, aber es besteht dann nicht mehr die Möglichkeit zwischen einem Absatz mit Zeilenabstand und einem Absatz durch Einrücken eines Teils des Absatzes zu unterscheiden.
      Dass jeder Block einzeln bearbeitet werden kann, ist manchmal praktisch, manchmal auch nicht

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    1. Nun, das kann man sicher professionalisieren. Ich schlage vor den Gutenberg mit RTF, PDF, XML, RST, und anderen „Gemeinheiten“ zu füttern. Archive und ausführbare Dateien klappen sicher auch grottenschlecht 😉

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  2. Ich habe auch schon viel zu viele Minuten mit dem neuen verbracht und ihn auf dieses und jenes getestet – wenig revolutionär Neues entdeckt. So lange es noch geht, schreibe ich immer mit dem klassischen weiter.
    Vielleicht ist es etwas umständlich – wenn ich einen neuen Artikel anfangen will, ist immer der neue Editor auf dem Bildschirm. Ich schreibe die Überschrift und lege das Erscheinungsdatum fest, dann speichere ich ab, schalte einen Bildschirm zurück und wähle „im klassischen Editor bearbeiten“ aus. Und schon kann ich alles wieder so machen, wie ich es seit Jahren gewöhnt bin.
    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – ich gewöhne mich ja auch gern an was anderes, aber dann muss es besser sei.

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  3. Wir brauchen den Blockeditor auch nicht, gewöhnen uns aber langsam daran, weil der klassische in der Funktion leicht eingeschränkt wurde. Uns fehlt seit der Umstellung die Möglichkeit den Text als Blocksatz zu formatieren. Das gibt’s leider weder im neuen Block Editor noch im klassischen. Da wurde sie – warum auch immer – gestrichen. Es hat uns einfach besser gefallen, als alles linksbündig zu schreiben. Oder weiß vielleicht jemand wie das geht? Ist nicht sehr wichtig, aber eine Funktion, die wir mochten. Das hat leider im Reader niemand gesehen, aber direkt auf der Homepage schon. ….. Wir haben wenig Interesse derzeit uns mit dem komplexen Funktionen zu beschäftigen. ….. Deinen Zugang können wir gut verstehen. Vorbereitung darauf wenn der klassische Editor wegfällt. Gute Idee. 🙂

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    1. Diese Funktion suchte ich auch schon vergeblich.
      Ich war ne Weile wenig aktiv auf WordPress und jetzt vermisse ich einiges. Aber ich dachte, es geht nur mir so. Gut zu wissen, dass wir uns hier austauschen können und gegenseitig Tips geben.

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      1. Nein, der neue Editor ist sehr unbeliebt. Für die Funktionen, die ich brauche, finde ich ihn nicht so schlimm, aber ich schreibe aus blanker Bequemlichkeit normalerweise noch auf dem „klassischen“

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