la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Das rechte Schreiben – ABC-Etüden

16 Kommentare

Die ABC-Etüden

Wie immer bei Christiane

Diesmal stammen die Wörter von Judith von „mutiger leben“

Die untenstehenden 3 Begriffe sollen in einem höchstens 300 Wörter langen Text vorkommen

Echt, Mit „tz“ schreibt man „putzen“?? Wer hat sich denn das ausgedacht !!

Das ist momentan völlig wurscht. Können musst du es. „Trotz“ schreibt man übrigens auch mit „tz“ und „Schutz“ und „Schmutz“ und „Schmutzfink“. Nimm die Finger aus dem Marmeladeglas ! „Fink“ allerdings nicht mit „ck“

Geh, Mama, jetzt reicht´s aber für heute

Noch nicht ganz. Wie schreibst du zum Beispiel „fabelhaft“? Eben, mit „f“ nicht mit „v“ ! Was schreibt man denn sonst noch mit „f“ am Anfang ?

Fliege

Super!

Falter

Genau!

Fiel

„fiel“ von fallen schon, aber viel wie wenig mit „v“.

Grauslich ist das. Wozu braucht man das überhaupt ?

Fürs Leben, beziehungsweise für die nächste Schularbeit.

Wenn ich 1 … na sagen wir lieber 3 bekomme, darf ich dann mit Stefan und Flopsi auf den Abenteuerspielplatz ?

Wer ist denn Flopsi? Und wie schreibt man den?

Na, F-L-O-B-S-I natürlich

Aha, nicht so wie Mops oder mopsen?

Was heißt denn „mopsen“ ?

„stehlen“. Aber gut, das musst du nicht wissen. Dass man stehlen mit „h“ schreibt dagegen schon

Weiß ich, so wie „Pläne“ und „Mehlspeise“. Darf ich mir eine Esterhazy-Schnitte kaufen?

Wenn du weißt, wie man sie schreibt

Nicht mit „s“ weil sie ja nix mit „Hasen“ zu tun hat. Und mit „y“ nicht mit „i“ weil denen ja das halbe Land gehört, sagt der Papa.

Oho, der Papa arbeitet mit politischen Ansätzen. Wie schreibt man übrigens „Ansatz“?

Lang, also mit „tz“ weil ein Ansatz länger dauert als ein Hieb, den schreibt man mit „i“

Auch vom Papa?

Klar

Na dann. Also gut, mein Sohn. Wir werden weiterhin alle gemeinsam an deiner Rechtschreibung arbeiten. Aber für heute reicht´s !

300 Wörter

16 Kommentare zu “Das rechte Schreiben – ABC-Etüden

  1. Oh…. das erinnert mich an die vielen vielen Übungen mit dem Räuberhauptmann – er ist Legastheniker und hat bis heute massive Schwierigkeiten…..

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  2. Die Begründung für Ansatz und Hieb ist sehr … abenteuerlich. 😉
    Ich habe mich das schon oft gefragt: für mich als Muttersprachlerin ist die Begründung des Dudens bzw. eigentlich des Rechtschreibrats mit „lang“ und „kurz“ nachvollziehbar und einigermaßen elegant, aber was machen die, die anderen Sprachen entstammen, die auf anderen Prinzipien fußen? Was machen die, die kein Ohr dafür haben, Muttersprachler oder nicht? Und was ist mit den Dialektsprechern?
    Schwierig. Schönes Thema! 😁
    Morgenkaffeegruß 😁☁️☕🥐👍

    Gefällt 2 Personen

    • Der Papa arbeitet mit allen Mitteln auch mit sehr abenteuerlichen Begründungen😎 mir gefallen die Pläne mit H, das wäre eigentlich logisch wie Hähne, wähne etc.
      In manchen Bereichen ist ja Rechtschreibung ein echtes Auslesekriterium. Einen schönen Tag wünsche ich dir 🌹🎶

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  3. Meine Kinder haben lang und kurz einfach nicht gehört, es hat ewig gedauert, bis sie die Rechtschreibung gelernt hatten, das ging mehr über Auswendiglernen, denn über das Hören.
    Liebe Grüße
    Ulli

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  4. Oh, icherinnere mich, es war grauslich und Schönschrift noch schlimmer. Lesen dagen konnte ich schon lang vor der Schule.

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  5. Witzige Lösung, aus dem Impuls eine Rechtschreibungsetüde des Alltags zu machen.

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  6. Ich finds klasse – vielen Dank.
    Rechtschreibdiskussionen, Schweißausbrüche und Konflikte wegen der Übungen hatten wir früher auch, meist allerdings keine so pfiffigen Gespräche.
    Liebe Grüße
    Judith

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  7. Erinnert mich auch an sehr ähnliche Gelegenheiten und Wortwechsel, mit der wir versucht haben, das Lernenmüssen durch Interessantes und Spassiges angenehmer zu machen. Auch solche scheinbar aberwitzigen Kapriolen, wie die polithistorischen Ansätze des Herrn Papa sind ausgesprochen nützlich, damit nicht ein Problem mit der Rechtschreibung die viel wichtigere grundlegende Freude am Wissen blockiert. In der Schule wird leider nach wie vor mit der Auslese über die Orthographie das Gegenteilige bewirkt.

    Gefällt 1 Person

  8. Pingback: Schreibeinladung für die Textwochen 45.46.20 | Wortspende von Kain Schreiber | Irgendwas ist immer

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