la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Samstag 26.September 2020 – Er war´s !

16 Kommentare

Der F war´s der 400 € gespendet hat! Obendrein noch quasi auf meinen Namen, weil er die Daten des Erlagscheins der Caritas benützt hat, der an mich adressiert war. Erzählt hat er mir nichts davon, nur irgendwann nebenbei erwähnt, dass er für Beyrouth spenden wollte. Ich bin beeindruckt, sehr beeindruckt. Noch nie habe ich eine annähernd so hohe Summe gespendet.

Bodhichitta nennt sich die buddhistische Praxis, bei der man anderen Menschen gute Gedanken schickt, unter anderem solchen mit denen man kein besonders gutes Verhältnis hat. Leuten, die man mag oder solchen denen man neutral gegenübersteht freundliche Gedanken zu schicken, ist ja keine Kunst. Es ist einfach und hinterlässt ein gutes Gefühl. Bei Menschen, die man eigentlich nicht leiden kann, ist das eine andere Sache eine ziemlich schwierige sogar, aber das Gefühl danach ist mindestens genauso gut.

Ich glaube ja nicht daran, dass die freundlichen Gedanken tatsächlich bei anderen ankommen, aber ich bemerke, dass es etwas mit mir macht, wenn es mir gelingt, an jemanden den/die ich so gar nicht leiden kann mit Freundlichkeit zu denken. Eine gute Übung, die man immer und überall praktizieren kann.

16 Kommentare zu “Samstag 26.September 2020 – Er war´s !

  1. Und zu den freundlichen Gedanken passt das freundliche Bild … es scheint den freien Raum zu haben, damit jeder, der möchte, seinen Namen hineinschreiben kann, um der Freundlichkeit ein Stückchen näher zu sein.

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  2. Oh, diese Praxis ist mir bekannt, aber…
    Was ähnliches ist es, sich im Nachhinein Motive vorzustellen, wieso die andere Person so gehandelt hatte.

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  3. Danke für diese tolle Anregung!

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  4. es kann funktionieren, wenn man es ernst meint, ein sehr wertvoller Hinweis.

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  5. hm, ist es nicht sehr schwierig, wenn man jemanden wirklich nie mochte?

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  6. Diese Praxis des Bodhichitta lehrt uns auch viel über uns selbst. Sich in der Vipassana-Meditation die andere Person vorstellen und zunächst versuchen freundliche Gefühle zu empfinden als Grundlage für gute Gedanken führt ganz schnell zu den eigenen Verletzungen in Zusammenhang mit dieser Person. Diese inneren Schmerzen müssen gar nichts mit der Person zutun haben. Vielleicht hat sie alten Schmerz angetriggert und wir haben es nicht erkannt. Ein Wort gibt das andere und eine Kluft entsteht. Oder es ist möglich eigene Vorurteile zu erkennen und vielleicht aufzulösen.
    Eine wunderbare und tiefgehende Praxis.
    Danke fürs Erinnern, liebe Myriade.
    Alles Liebe
    „Benita“

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  7. Die Praxis des Bodhichitta zu probieren lohnt sich sicherlich ganz bestimmt. Ich werde es versuchen. Vielen Dank für diesen Bericht.

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