la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Der Dienstag dichtet, sechs

17 Kommentare

Katha hat das Projekt ins Leben gerufen, bei ihr gibt es auch eine Teilnehmerliste

Ich definiere für mich „Gedicht“ als verdichtete Prosa und beginne – sehr vorsichtig – mich daran zu versuchen

In weiten Serpentinen um den geraden Weg
Unterwegs begegnen mir Bäume
vernetzte Spinnen, exerzierende Ameisen
Der Raumspray-Geruch der Wohlanständigkeit lockt doch manchmal

Hilflos zuckt der Kompass
Süd- Nord
West-Ost
Kein Boden unter den Händen
Schluchten unter den Füßen

Doch Leben im Chaos
birgt Schönheit in den Abgründen
und durchdringende Lebendigkeit

Wasser strömt durch alles

17 Kommentare zu “Der Dienstag dichtet, sechs

  1. … berührend … danke!
    … von Herz zu Herz … Segen!
    M.M.

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  2. Sehr schönes Gedicht, Myriade!!!

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  3. Die Natur ist selbst der beste Dichter und bringt uns immer wieder zum Staunen und ehrfürchtigem Betrachten.
    Das ist Dir mit Deinem Text genauso gelungen!

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  4. Chaos lässt auch mehr Raum für Kreativität. Ohne Chaos also keine so tollen Texte von dir. 😉

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  5. Was bin ich froh, dass du das dichten begonnen hast – was für ein schöner Text, der mich sehr berührt, speziell in den letzten beiden Absätzen……

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  6. Danke dir.
    Schöne Bilder zeichnest du da. Ich hänge an den “ weiten Serpentinen um den geraden Weg“ und stelle mir das bildlich vor. Und dann fällt mir noch ein Spruch ein, ich kriege ihn nur grob hin und weiß auch nicht, woher er stammt: Wenn Chaos Ordnung ist …
    Liebe Grüße
    Judith

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  7. Dein Gedicht gefällt mir richtig gut, vor allem, weil es von der Natur inspiriert ist. Es ist der Beweis dafür, dass Chaos auch sehr poetisch sein kann. 🙂

    Ich bin übrigens die Myna und seit heute auch bei Der Dienstag dichtet dabei. Wollte mich nur kurz vorstellen. 🙂

    Liebe Grüße
    Myna

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  8. vernetzte Spinnen, exerzierende Ameisen… die habe ich auf meinem Weg auch schon getroffen, mitten im Chaos. Toll geschrieben. Ich überlege gerade noch, was das Wasser bei mir sein könnte.

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