la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Diesmal nicht …

24 Kommentare

Manchmal passt moderne Kunst, auch die allerseltsamsten Installationen, in ein historisches Ambiente. Hier kann ich keinen irgendwie gearteten Zusammenhang zwischen dieser Installation – die mir obendrein nicht gefällt – und dem Raum, in dem sie steht, finden. Der Raum gefällt mir übrigens auch nicht. Es wäre also ohnehin sehr unwahrscheinlich, dass mir die Kombination von beiden gefallen würde.

24 Kommentare zu “Diesmal nicht …

  1. Hier hat eine sehr viel versprechende Nachwuchs-Installationskünstlerin – Habka Neinfall – eine Probe ihres herausragenden Talents abgegeben.
    In der prunkstrotzenden Architektur, die die Künstlerin als Ort des scheinbaren Nichtgeschehens gewählt hat, um überkommene, alte Machtverhältnisse zu repräsentieren, steht ein Bataillon von Namenlosen in Reih‘ und Glied und wird damit zählbar, überschaubar, verwaltbar, beherrschbar. Wem fiele nicht der Individualist im Vordergrund auf, der im Begriff ist, aus der Reihe zu tanzen? Dieses kleine Detail trägt viel zu der schier unerträglichen Spannung bei, die nach anfänglichem Befremden spürbar wird: Ein gestriges Herrschaftssystem bedient sich der modernsten Mittel der Machtausübung. Die Namenlosen brauchen nicht wie Schafe von einem Hirtenhund zusammengedrängt geführt zu werden. Willig, freiwillig nehmen sie ihre Plätze ein und harren als lächerliche rote Plastikhühner am Spieß der Dinge, die da kommen sollen. Und was sollte das anderes sein als der Grill? Die Installation ist somit als leidenschaftlicher Appell der Künstlerin an das menschliche Individuum zu verstehen, von seiner Fähigkeit zu denken Gebrauch zu machen und den elektronischen Versuchungen zu widerstehen, die eben jene Fähigkeit der Reflexion in uns betäuben und uns zu beliebig manipulierbaren Objekten der Profitmacherei und der in ihrem Solde stehenden Politik machen.

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  2. Sind das Glastulpen? Ich finde auch, dass man durchaus moderne Kunst in historischem Ambiente arrangieren kann. Hier wirken mir die Blumen allerdings zu billig, zu handwerklich. Aber wie so oft liegt ja immer alles im Auge des Betrachters 🙂

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  3. Liebe Myriade,
    wo hast du diese Installation gefunden, bzw. welcher Raum ist das?

    Uns spricht es schon an. Hätte es gerne live gesehen, um die Intention der Künstlerin (?) zu ergründen.

    Herzliche Grüße
    „Benita“

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  4. Huch, was für eine Disharmonie, Gefällt mir wirklich nicht. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, das wird nix mit der Installation und mir

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