la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Nummer 16 der Buchchallenge – Trobadora in der DDR

10 Kommentare

Nr. 16

EIN BUCH,DAS DU NICHT MAGST, OBWOHL ES AUS DEINEM LIEBLINGSGENRE IST

Wie schon mehrmals erwähnt, habe ich kein Lieblingsgenre und könnte dazu nicht viel sagen, wenn nicht … Mir ist ein Buch eingefallen, das mir gar nicht gefallen hat, obwohl ich angenommen hatte, dass es mir gefallen würde. Meistens habe ich ein gutes Händchen für das Finden von Büchern, die ich gerne lese, aber in diesem Fall habe ich schwer daneben gegriffen.

Ich habe mich durch annähernd 100 Seiten durchgequält, aber leider ist nicht der allerkleinste Funke übergesprungen.

Die Troubadourin Beatriz wird von der Zauberin Melusine für 800 Jahre eingeschläfert und erwacht schließlich in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Soweit ist das eine Fantasy-Handlung von der ich annahm, dass sie semi-seicht unterhaltsam dahinplätschern würde. Tatsächlich wird hier aber Fantasy und Politik bzw Klassenkampf und Feminismus vermischt und mit dieser Mischung kann ich leider wenig anfangen.

Die Handlung beginnt in Frankreich während der 68er Bewegung und verlegt sich dann in die DDR. Liebesgedichte der Trobadora wechseln sich mit Passagen aus kommunistischer Basic-Lektüre und dann wieder Fantasy-Elementen ab und die Mischung ergibt für mich kein schlüssiges Ganzes. Auch die Hauptfigur, die Trobadora Beatriz, erscheint mir nur schemenhaft skizziert und ich kann in dem Text die Leichtigkeit nicht erkennen, von der in manchen Kritiken aus den 70er Jahren die Rede ist.

Tja, es muss einem ja nicht alles gefallen. Vielleicht es das Buch für irgendjemand anderen ein Erlebnis, gut geschrieben ist es ja ….

Das war meine Buchbesprechung für Randomhouse, die aus verständlichen Gründen nicht auf die Plattform gestellt wurde. Es hat sich dort aber auch nur eine einzige positive Besprechung gefunden. Aber das nur am Rande.

Vielen Dank  an Ulrike von Blaupause7, von der die Aufgaben für diese Challenge stammen und die auch eine Teilnehmerliste führt

10 Kommentare zu “Nummer 16 der Buchchallenge – Trobadora in der DDR

  1. Was ein Beweis für die These wäre, dass Genre-Mixe selten gut werden; ich glaube, der Tip stand in einem Ratgeber, wie man einen Verlag für sein Buch findet. Oder war es Schreien für Dummies?

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    • Dem muss ich widersprechen, gerade im Bereich SF-Fantasy kann gut gemixt werden – Aaronovich liefert saubere Krimis ab – aber mit Fantasy–Elementen (urban fantasy), viel geht auch im Gemisch von Liebes-Roman und SF oder Fantasy, sehr erfolgreich waren auch die „Drachenreiter von Pern“ – die mal mit einem SF-Szenario anfingen.

      Wenn es um ernsthaftere Bücher und SF-Fantasy geht, dann ist allerdings der erhobene Zeigefinger oft hinderlich.

      Gefällt 1 Person

    • Wahrscheinlich „schreiben“ oder wirklich „schreien“ . Könnte ja auch sein 😉

      Gefällt 1 Person

  2. Ha, ich erinnere mich an die wilde Mischung und daran, dass ich das auch nicht besonders mochte. Das Sozialistische habe ich ihr, glaube ich, nicht besonders übel genommen, aber gelungen fand ich es nicht.
    Liebe Grüße
    Christiane 😁🌤️☕🍪👍

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  3. Ich mochte Irmtraud Morgners nie, weiß aber nicht mehr, warum. Du machst mir hier nicht gerade Lust, nach den Gründen zu forschen – es muss auch nicht sein, da sind so viele andere Bücher, die auf meine Lektüre warten.

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