la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Es wird alles immer besser

5 Kommentare

Wichtig ist es ja, sich um eine positive Einstellung zum Leben im Allgemeinen und zu einschränkenden Situationen im Besonderen zu bemühen. Die eindeutige Verbesserung der Lebensqualität für diese Woche liegt darin, dass es den Gasthäusern, Restaurants, Imbissstuben etc seit gestern erlaubt ist, ihre Erzeugnisse zu verkaufen solange die Kunden nicht die Gasträume betreten, also im Straßenverkauf. Ich rufe also beim Restaurant im nächsten Häuserblock an, bestelle was auch immer von der Speisekarte und gehe zur vereinbarten Uhrzeit die paar Hundert Meter um die Dinge abzuholen. Ein wahrer Genuss, ich habe nach mehr als drei Wochen so was von genug von meiner eigenen Küche! Sie haben auch alles sehr geschickt arrangiert: im Eingang stehen zwei Stehtische hintereinander so dass der geforderte Abstand vorgegeben ist und niemand hinein oder heraus kann. Das Geld überreicht man natürlich schon abgezählt, dadurch sind auch die Trinkgelder gesichert.

Gestern habe ich die vordere Terrasse geputzt und planzbereit gemacht. Es sieht so aus als dürften Geschäfte nach Ostern langsam wieder aufsperren und dann werden wir einen Gartenmarkt besuchen und dort den Umsatz etwas steigern. Heute ist die hintere Terrasse an der Reihe. Beim derzeitig strahlend schönen Wetter kann man auch schon draußen Wäsche aufhängen. Man muss sich halt an die kleinen Freuden des Alltags halten.

Besuch im Anflug

5 Kommentare zu “Es wird alles immer besser

  1. Bravo, Wien! Es geht doch! Man kann ja Sicherheit mit Aktivität unter einen Hut bringen, wenn man ein bisschen nachdenkt und nicht nach Schema f verordnet. Ich freu mich für dich und hoffe, dass diese Maßnahme bei uns abgeschrieben wird. Das Problem ist dann nur noch, wie man zum Restaurant hinkommt. Inzwischen gibt es immer mehr Bringdienste, warum nicht auch dafür?

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    • Ich habe den Eindruck, dass sich schon viele Leute viel haben einfallen lassen um sich vor dem wirtschaftlichen Ruin zu bewahren. ZB die Lokale, die Gutscheine für „später, wenn sie wieder öffnen dürfen“ verkaufen, die Stammkunden kleiner Geschäfte, die anrufen und die bestellte Ware dann vor dem geschlossenen Geschäft vorfinden. Heute hat mir meine Schwägerin erzählt von einem verzweifelten Gärtner, der seine gesamte Ware hätte wegwerfen müssen und der wild entschlossen seine gesamten Bestände auf einem leeren Parkplatz aufgebaut und tatsächlich zum Großteil verkauft hat. Ein Tropfen auf den heißen Stein ,aber immerhin. Von vielen Bringdiensten habe ich schon gehört: das machen Jugendliche aus Solidarität oder aus purer Lust an der Bewegung. Warum auch immer, sie machen es. Alles in allem funktioniert die „Schattenwirtschaft“ ganz gut und trotzdem sinkt die berüchtigte Kurve sehr deutlich. In Griechenland ist das doch sicher genauso, oder?

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  2. Das dürfen die Restaurants bei uns auch. Aber ich hätte echte Probleme, mit Bargeld zu bezahlen – na gut, nur mit passendem Einen großen Schein habe ich noch – aber da ich seit ewigen Zeiten nur mit Karte bezahle, habe ich kein Kleingeld und keine kleinen Scheine mehr.

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  3. Ha, erwischt! Da ist ja die Birne, ohne störenden Hintergrund. Auch sehr positiv, diese Blüte 🙂.

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