la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Bambus erobert die Welt

26 Kommentare

Petra Pawlofsky

hat sich einen interessanten Gesichtspunkt zum Thema Umweltschutz überlegt und daraus ein Blogprojekt gemacht mit dem Titel

Natur und Erde schützen- ein Gewinn

Das ist mein zweiter Beitrag dazu

 

„Bambus erobert die Welt“ nannten meine Kreativ-Kollegen dieses Bild (Linoldruck, Ölkreide, Pastellkreide) und somit passt es ganz gut zu Pettras Projekt.

Bambus ist eine extrem schnell wachsende Pflanze, der man die Welteroberung zutrauen kann. Ein Hindernis dafür wäre eine plötzliche explosionsartige Vermehrung der Pandabären, die aber sehr unwahrscheinlich ist, weil diese beliebten Tiere es gerade eben durch ständiges Fressen schaffen genügend Kalorien zu bekommen.

Die Ausgangsbeschränkung fördert meine Bildung. Soeben habe ich gelesen, dass der Große Panda, Ailuropoda melanoleuca, verblüffenderweise zu der Ordnung der Raubtiere oder Carnivora zählt. Seltsam wie ein eindeutiger Pflanzenfresser dort gelandet ist. Der Panda ist allerdings erst seit kurzer Zeit reiner Vegetarier – wohlgemerkt „kurz“ vom evolutionsgeschichtlichen Standpunkt aus. Seine Innenausstattung ist zum Omnivoren angelegt, deswegen muss er mehr oder weniger Tag und Nacht Bambus fresssen um sich am Leben zu erhalten, 10 bis 40 Kg Bambus täglich.

Das durch ständiges Fressen gerade Überlebenkönnen führt dazu, dass sich Pandas nicht eben durch überschäumende Vitalität auszeichnen. Die Wiener Luft dürfte aber auf den Großen Panda besonders aphrodisierend wirken, denn der Schönbrunner Zoo ist der einzige in Europa,  in dem eine Panda-Vermehrung auf natürlichem Weg gelang. 2007 wurde Fu Long (Glücksdrache) geboren und es folgten 4 weitere Bärchen, davon 2016 ein Zwillingspaar.

Nun mache ich die Schleife zu Petras Projekt: der Schutz der Bambuswälder führt dazu, dass sich die Population der Pandas vermehrt. Die Pandas wiederum machen weltweit den Menschen Freude.

26 Kommentare zu “Bambus erobert die Welt

  1. Liebe Myriade, das geht aber schnell! Und schon ist dein 2. spannender Beitrag zum Projekt dabei! Er steuert einen ganz neuen Aspekt bei,! Für mich ist die Verbindung von Bambus und Pandabären völlig neu und kurios! Klasse ist auch dein Bild ! Ja, „Bambus erobert die Welt “ allein ist ja schon ein Gewinn. Hab herzlichen Dank ! Ich wünsche dir viele Besucher , Likes und Kommentare! Mit ganz herzlichen Grüßen, Petra🌹

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  3. Von Bambus umgehen und gegen die Außenwelt abgeschirm ist die Terrasse hier, die ich im Sommer immer als mein grünes Zimmer bezeichne. Ich mag auch diese possierlichen Bärchen so gerne und in der Realität habe ich leider noch keines gesehen. Da bist Du ja ein Glückspilz, ein Pandabärenglückspilz sozusagen *g*

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  4. Fünf Meter hohen Bambus habe ich seit ca. 10 Jahren um meinen Schreibplatz, etwas abseits im Garten. Im Sommer faszinieren das Rauschen beim kleinsten Wind und das wunderbare Mikroklima, an heissen Tagen 3 – 4 Grad weniger als im „restlichen“ Garten. Das lohnt den Aufwand. Aber wo genau muss ich da die Pandas suchen? Einer meiner Nachbarn wollte mir nachtun, allerdings hat er die Wurzelsperre vergessen. Da er zur Kategorie „Stinkstiefel“ gehört, sah ich mich auch nicht veranlasst, ihn darauf hinzuweisen. Zum Glück wohne ich rund 100 m von ihm weg.😂

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    • Die Pandas würde man daran erkennen, dass binnen kürzester Zeit kein Bambus mehr da wäre sondern nur noch hungrige, verschlafene Pandas 😉 Ja, das Rauschen mag ich auch sehr gerne. Mein Terrassenbambus geht leider im Winter immer wieder ein und kann trotz Turbo-Wachstum nie sehr groß werden. Heuer hat er es zum Glück geschafft. Dein Nachbar muss dann froh sein, wenn der Bambus ihm nicht in absehbarer Zeit das Haus hochhebt. Vielleicht könntest du ihm noch einen Nussbaum und einen Eukalyptus empfehlen 🙂 🙂

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  5. Auf der einen Seite ja, ganz schön und ja, ich mag auch Bambus und Pandabären, aber letztlich bin ich für den Anbau einheimischer Gehölze, Sträucher und Bäume, sowie für den Erhalt einheimischer Tiere.
    Dein Bild aber mag ich sehr!
    Herzlichst, Ulli

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  7. Vielleicht ist ja der Schönbrunner Zoo eine löbliche Ausnahme, was die unterbringung von Toieren betrifft?!

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