la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Josef Elter – Künstler und Pfarrer, Soldat und Vertriebener

12 Kommentare

1926 geboren als Donauschwabe in der heutigen Republik Serbien

1944 zum Kriegsdienst in der Waffen SS eingezogen

1946 aus russischer Gefangenschaft entlassen, nach Wien abgeschoben

Studium der Philosophie, Theologie und Kunst in St. Pölten

1954 Priesterweihe

Er hat Skulpturen in Holz, Stein und Bronze geschaffen und ist dabei seiner eigenen Kunsttheorie gefolgt.

1997 verstorben

Noch heute hat man den Eindruck, dass der gesamte Ort von seiner spirituellen Kreativität geprägt ist.

12 Kommentare zu “Josef Elter – Künstler und Pfarrer, Soldat und Vertriebener

  1. Hast Du eine Quelle, das er zur Waffen-SS eingezogen wurde? Wenn ja, nenne sie mir bitte, bei Wikipedia steht was vom Einzug in die „Wehrmacht“. Ich habe keine Ahnung welchen Weg er gegangen. Bei einem meiner Großonkel, dem ich nie begegnet, gab es die Familienerzählung, er sei als Sudetendeutscher in die Waffen-SS gezwungen worden. Ich grub , fand manches, was nicht zur Erzählung passte, auch sein Soldbuch,
    Seitdem bin ich sehr vorsichtig mit Überlieferungen,

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    • Meine Quelle ist nur der Werkkatalog, aber ich vermute, dass die Information von ihm selbst stammt und es kommt mir unwahrscheinlich vor, dass jemand, der nicht ein unheilbarer Nazi ist, sich damit brüsten würde bei der SS gewesen zu sein, wenn das nicht stimmt.

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      • Die Frage, ob er „gezogen“ wurde bleibt unbeantwortet, kann auch eine Schutzbehauptung sein, da es in den „besetzten Gebieten“ und unter „Volksdeutschen“ auch viele Freiwillige gab. Dank der Blutgruppentätowierung waren ehemalige SS-Angehörige als solche erkennbar, z.B, im Schwimmbad. Manche habe ich gefragt, alle waren „gezogen“. Ich bleibe zweifelnd.

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        • Das wird man wohl nicht mehr feststellen können. Josef Elter ist 1996 gestorben und er möge in Frieden ruhen. Er war wohl einer, der – was immer er getan haben möge – schwer bereut und gebüßt hat ……

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  2. Irgendie denke ich da an Käthe Kollwitz. Auch sie ein tragisches Leben.

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  3. Seine Skulpturen sind wunderschön und sein Leben muß reich gewesen sein

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  4. Dechant Elter war ein großer eindrucksvoller Mann. Ich hatte ihn im letzten Jahr der Hauptschule in Religion und ich erinnere mich heute noch, dass er der mit Abstand Einzige war, der uns Glauben und Religion nahe bringen bzw. zumindest erklären konnte. Bei ihm konnten Glaube und Wissenschaft nebeneinander existieren und allein seine Erläuterungen haben mir sehr viel fürs Leben mitgegeben, auch wenn sich mein Zugang zur katholischen Kirche seitdem geändert hat.
    Liebe Grüße,
    Veronika

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  5. Danke für diesen historisch und künstlerisch interessanten Einblick!

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    • Sehr gerne. Es fasziniert mich, dass in einem winzigen Dorf im Nirgendwo ein beachtlicher Künstler ziemlich unbeachtet gelebt hat. Er hat wohl nach dem Prinzip gelebt „lieber Erster in meinem Dorf als Zweiter in Rom“

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