Eine neue Lieblingsautorin

Mein zweites Buch von Lena Gorelik. Es hat mir ebenso gut gefallen wie das erste.

„Sanft in der Sprache, hart in der Sache“ müsste man für Lena Gorelik abwandeln auf „Leicht in der Sprache, tiefsinnig im Inhalt.“ Auch die Beziehung der Autorin zu ihrem literarischen Ich ist genau richtig; der Abstand ist groß genug für Selbstironie, aber niemals so groß um sich von den beschriebenen Menschen zu distanzieren.

Es geht in diesem Buch in manchmal verblüffenden Schleifen und Schlingen um jüdische Identität zwischen Russland, Deutschland und Israel im 21. Jahrhundert.

Da gibt es nur eine Empfehlung: Lesen mit Vergnügen und nachdenklichen Pausen.

4 Gedanken zu “Eine neue Lieblingsautorin

    1. In meiner Bücherei gibt es das „blind date mit einem Buch“ Die Bücher sind in Zeitungspapier gewickelt und man sucht sich aus, ob man ein großes oder ein kleines oder das dritte von links haben möchte. So bin ich zufällig auf die Listensammlerin gestoßen und der Text hat mich so begeistert, dass ich mir alle Goreliks geholt habe, die die Bücherei zu bieten hatte und mich jetzt durch alle durchlese. Auch mit sehr großer Begeisterung

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