la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Von wem auch immer …..

11 Kommentare

Von wem das Zitat auch immer sein möge, angeblich von Jean Jaurès, aber recherchiert habe ich es nicht. Ja, ja, es ist ausgelutscht, überstrapaziert, allgemein bekannt, trotzdem höre ich es immer wieder gern, weil es eine Haltung ausdrückt, die ich äußerst klug und konstruktiv finde, die weltweit zu begrüßen wäre. Leider gibt es derzeit viel zu viele Aschenanbeter, quer durch Kulturen und Religionen.

De la tradition, il faut garder la flamme et non la cendre

Die gängige deutsche Übersetzung, ein bissl pathetischer:

Tradition ist nicht die Anbetung der Asche sondern die Weitergabe der Flamme

11 Kommentare zu “Von wem auch immer …..

  1. französisch, deutsch – ich denke, beide versionen haben ihren wert, legen je eigene spuren, regen auf unterschiedliche weise an … danke für’s einstellen jedenfalls. 🙂

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  2. Ich kannte es nicht. Und ich mag es. Die Übersetzung stört mich nicht, ich verstehe das Original. Das gefällt mir allerdings besser.

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  3. Dieses Zitat mag ich auch sehr.

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  4. Naja, ich finde Weitergabe nicht ganz richtig.
    Der Tradition lebende bemüht sich um Erhalt der Essenz aus sich heraus.

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  5. Mir gefällt die Übersetzung nicht, das Original aber sehr wohl. „Von der Tradition muss man die Flamme bewahren, nicht die Asche“. Da ist nix von Anbetung und nix von Weitergeben gesagt, sondern es ist vom Lebendigen und vom Toten die Rede. Am nächsten käme wohl Goethes:
    Was du ererbt von deinen Vätern hast,
    Erwirb es, um es zu besitzen.
    Was man nicht nützt, ist eine schwere Last,
    Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nützen.

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    • Es stimmt schon, Original und Übersetzung klaffen auseinander. Die Anbetung der Asche ist aber auch ein starkes Bild und eine sehr treffende Beschreibung verkrusteter Traditionen. Und das Weitergeben der Flamme mag ich auch sehr gerne, da steckt auch das Lebendige drinnen im Gegensatz zu der toten Asche

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    • Ich sehe hier „la flamme“ nicht direkt in wörtlicher Übersetzung als Flamme, sondern eher im übertragenen Sinne als „Begeisterung“, d.h. Flamme in einem selbst, Identifizierung mit diesen Haltestangen und als Respekt für die Altvorderen.

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  6. Ich finde die (freie und tatsächlich etwas pathetische) Übersetzung gar nicht schlecht – vor allem aber gefällt mir die Aussage.

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