la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Mein Wort, mein Schatz …… Oh, Donald !

12 Kommentare

„Mein Wort, mein Schatz“ nennt Barbara ihren Beitrag zum zweiten Schritt ihrer Schreibspiele. Es geht darum, die eigenen Lieblingswörter zu identifizieren und sie durch möglichst vielfältige Synonyme zu ersetzen.

Der Ansatz gefällt mir gut, obwohl ich weiß, wie schwierig das oft ist. Ich habe Phasen, in denen ich bestimmte Wörter und/oder Ausdrücke ununterbrochen benütze. Meistens fällt mir das dadurch auf, dass auch meine Umgebung beginnt dieses Wort/diesen Ausdruck überdurchschnittlich oft zu verwenden. In letzter Zeit habe ich das schöne Wort „bemerkenswert“ besonders gepflegt. Ich habe registriert, dass mein Partner F. kürzlich mehrmals „bemerkenswert“ gesagt hat und in einem Fall war mir klar, dass er selbst dieses Wort als „Zuwanderer“ identifiziert hat.

Im vorigen Absatz hätte viermal  „bemerkt“ stehen können. Es gibt aber auch „auffallen“, „registrieren“ – „identifizieren ……“ , es ist –  wie gesagt – gar nicht so einfach, die Wiederholung mancher Wörter zu vermeiden. Manchmal muss man tief in seinen Wortschatz greifen. So man über einen nennenswerten Wortschatz verfügt. Der derzeit mächtigste Mann der Welt tut sich bei der Verwendung von Synonymen für seine Lieblingswörter  eher schwer. Dadurch wird sein persönlicher Stil sogar für seine 144-Zeichen-Tweets etwas eintönig. Dabei ist englisch eine Sprache mit einem gewaltigen , feinst nuancierten Wortschatz.

Auf jeden Fall eine lohnende Übung, die sicher auch dazu dient, „latentes“ Vokabular zu aktivieren und über die Zugehörigkeit von Wörtern und idiomatischen Wendungen zu bestimmten Sprachregistern nachzudenken.

 

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12 Kommentare zu “Mein Wort, mein Schatz …… Oh, Donald !

  1. Thank you for this post, it is not always obvious when using other languages ​​not its mother tongue, but for my part using French and English, I always try to enrich my vocabularies
    Very nice day
    Kisses

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  2. Das stimmt natürlich so sehr, dass es keine Gegenrede geben kann. Dennoch: für Texter gilt eben auch, dass sie nicht dauernd Synonyme suchen und verwenden sollen. Denn es gibt Worte, die eben das und nichts anderes bedeuten. Für „toll“ lassen sich sicher noch andere Ausdrücke finden, aber schon das Wort „arbeiten“ kann paraphrasiert affig klingen. Mein Wort/mein Schatz ist übrigens „faszinierend“. Dafür gibt es keine Alternative. Schon deshalb, weil es von dem wunderbaren Mr. Spock kommt.

    Gefällt 2 Personen

    • Wörter als Markenzeichen wie das Spock´sche „faszinierend“ sind da natürlich ausgenommen 🙂 Ich gebe dir auch recht dabei, dass paraphrasieren äußerst affig und holprig klingen kann, aber es geht hier ja eigentlich um echte Synonyme und nicht ums paraphrasieren.

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  3. Kann ich eigentlich die Seite von Babara Pachl abonnieren? Sie bringt es so passend auf den Punkt – dir danke ich für den Hinweis.

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  4. ich mache es auch oft, und wenn ihc dann ein anderes Wort suche, da faellt mir dann auf Deutsch manchmal gar nix mehr ein. So geht es, wenn Deutsch nicht mehr die Hauptsprache ist.

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  5. Mein absoluter Favorit: toll 😉
    Also wirklich eine super Übung!
    Liebste Grüße Ela

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  6. Ja, du hast recht. Vor allem im Mündlichen fällt mir auf, wie oft man die gleichen Wörtern benutzt….
    Liebe Grüße. Priska

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