la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Der Tribut an die Baustelle

10 Kommentare

Derzeit schleicht die Kreativität bei mir eine absolute Durststrecke entlang. Ich denke nur in Kategorien von Fliesen, Rohren, Staub, Mauern,  Verfugungsmasse …… Letztes Wochenende war ich beim Malen und – ich glaube das erste Mal in meinem Leben – hatte ich einfach keine Lust, was mich ziemlich schockiert hat.

Mein Hirn hat offenbar alle Bereiche, die nichts mit konkret anfassbarem (Bau)material zu tun haben, einfach gesperrt. Die Kamera liegt staubsicher verpackt herum und ich habe nicht das geringste Bedürfnis irgendetwas zu fotografieren. Hätte auch gar keinen Sinn, weil der Fotoblick  einfach gesperrt ist. Ich habe auch keine Lust irgendetwas zu schreiben, obwohl normalerweise meine Wortquellen heftig sprudeln ohne dass ich mich dafür besonders anstrengen müsste. Aber nein, auch diese Quellen sind vorübergehend trockengelegt.

Ich interpretiere diesen Zustand als eine Art Überlebensinstinkt. Es ist ziemlich anstrengend voll zu arbeiten und zuhause eine nun schon 3 Wochen andauernde Baustelle zu haben, in der immer irgendjemand arbeitet. Es ist anstrengend und inspiriert offenbar zu völlig anderen Dingen als mein übliches Leben. Hat ja auch seine Vorzüge. Trotzdem freue ich mich auf die Rückeroberung der Kreativität. Die Frage ist, ob diese schon während der Beseitigung des Baustellenchaos wieder zurückkommt oder erst anschließend.

Das Foto gab es hier schon mal, aber es passt so gut: die eingefrorenen Farbsprenkel, die unbeweglichen Muster, das umgeleitete Licht ….

 

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10 Kommentare zu “Der Tribut an die Baustelle

  1. Ich kann es mir nur so vorstellen, dass der Kreativitätsmuskel während der langen Pause (quasi im Stillen) zu wunderbaren neuen Formen wächst. 😉 Wünsche weiterhin gutes Durchhalten!

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  2. Ich leide mit dir. Unserem Haus gegenüber weilt auch eine Baustelle, seit einem Jahr nun schon. Erst das alte abgerissen entsteht ein neues Haus, viel viel größer als das vorhergehende, der Lärm und die Widrigkeiten unmöglich. Leidensgrüße von Ela☕

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  3. Nur Mut! Ich habe 2 Monate Riesenbaustelle überlebt …

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  4. Was habe ich für ein Glück dass alle Bauarbeiten bei uns, bei mir außerhalb der Fenster sind – aber ein wenig nervt es jetzt auch schon.
    Durchhaltegrüße zu dir

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  5. Ich kann Dir nicht verdenken, daß Du allmählich ungeduldig wirst. Ich glaube, meine Laune wäre an Deiner Stelle auch im Keller.
    Wünsche Dir noch viel Durchhaltevermögen auf der Baustelle.
    LG Traudl

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