la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Dombauhütte

25 Kommentare

Einen Tag der offenen Tür gab es heute bei der Dombauhütte St. Stephan. Wirklich interessant wie die Heinzelmännchen des Doms arbeiten.

Bewußt, sagte der Dombaumeister, verwenden sie mittelalterliche Instrumente und keine Preßluftbohrer.

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Sandstein wird nach wie vor verwendet, seit 700 Jahren. Große Nachwuchsprobleme dürfte es auch nicht geben. Wir haben immerhin 2 junge Gesellen gesehen.

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Sehr schön ist der Sandstein solange er ganz weiß ist.

In den 50er und 60er Jahren, erzählte der Dombaumeister, gab es das Problem der Verfärbung des Steins durch Luftverschmutzung. Jetzt aber ist die Luft sauberer und ein neues Stück Stein kann Jahrzehnte ziemlich weiß bleiben. Allerdings gäbe es heutzutage andere Probleme zB Moose, die sich auf den Steinen ansiedeln. „Irgendwas ist immer“ wie Christiane sagen würde.

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25 Kommentare zu “Dombauhütte

  1. Ich hab mich vor allem gerade gefragt, ob du weißt, wie der Dom, also die Steine, mit Tauben…ablagerungen klarkommt. Das ätzt doch bestimmt auch ziemlich, oder?
    Liebe Grüße
    Christiane

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    • Das ist eine interessante Frage, die ich leider nicht gestellt habe. Ich glaube aber, dass Tauben nicht so das Problem sind, weil da oben Turmfalken wohnen und Marder. Wobei natürlich deren Exkremente genauso ätzend sind ….

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    • Soweit mir bekannt, ist der Taubenkot für das Gestein insbesondere optisch ein Problem und wird eben von Zeit zu Zeit gereinigt. Bei Blechen sieht das anders aus, die können rosten, da die Rostschutzschicht angegriffen wird. Wenn man auf die Kirchen raufklettert, sieht man überall die Gebilde, welche die Tauben ein Stück weit abhalten. Solange die Menschen meinen, den Tauben auf den großen Plätzen die Brotkrumen hinwerfen zu müssen, wird es aber nach wie vor viele Tauben geben. Paradebeispiel ist da der Markusplatz in Venedig.
      Weitaus gravierender sind die Umwelteinflüsse, allem voran das Schwefeldioxid und dadurch der saure Regen, den man auch nicht bis kaum mehr in den Medien findet. Die Sanierungen der Kirchen (auch Ulm und Köln) bringen viele weitere Probleme mit sich, das beginnt mit der Auswahl der Steine, mündet in Versuche betreffs Sanierung der Malereien und Kirchenfenster und ist am Ende nichts anderes als ein jahrzehntelanges Experiment mit gewissem Ausgang.
      Ich gehe davon aus, dass wir irgendwann nicht mehr die Türme betreten dürfen, und wenn es nur Absicherungen der Verantwortlichen sind, die vor Klagen nach Unfällen Angst haben. Auch hier ein Paradebeispiel: der Fernsehturm in Stuttgart war wegen Brandschutzmängeln gesperrt. Passiert war noch nichts.
      Die Art und das Tempo mit dem wir unsere Welt zerstören, ist atemberaubend und nimmt an Dynamik noch zu, das Elektroauto halte ich hierfür für die derzeit größte Blendung. Auch wenn ich fürs Autofahren in gewissem Sinne begeisterungsfähig bin…
      LG.

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  2. ich hab mir das mal bei der langen Nacht der Kirche angesehen. Ich finds auch ganz schön spannend. Einer der Arbeiter wird auch von der Firma Manner bezahlt.

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