la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Und wie war es im Sommer ?

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Auch unendlich scheinende Sommerurlaube haben ein Ende. Morgen ist es soweit. Es wäre gelogen zu behaupten, dass ich ungeduldig in den Startlöchern scharre, aber ich bin auch nicht unglücklich darüber wieder an den Start zu gehen. Zu den vielen schönen Seiten des Lehrberufs zählt es, dass man in jedem Schuljahr neu anfängt. Zwar ist die Tätigkeit als solche immer wieder die gleiche, aber die Schüler sind immer andere und wer möchte kann ja auch in jedem Schuljahr oder auch jede Woche irgend etwas Neues ausprobieren, neue didaktische Ansätze, neue psychologische Ansätze, neue Lehrmaterialien, neue Organisationsstrukturen, was immer neu und interessant daherkommt.

Vielleicht gibt es sie auch noch, die Lehrpersonen, die aus ihren eigenen vergilbten Schulheften vorlesen und/oder alle Jahre wieder genau das gleiche machen. Aus der ersten Kategorie kenne ich gar niemanden, aus der zweiten einige wenige. Das sind die frustrierten, gelangweilten, die nicht nur ihre Schüler sondern auch sich selbst anöden.

Lang und inspirierend war der Sommer: in Irland habe ich die perfekte Kombination aus Grün, Stein und Wasser genossen. Die Steinbauten mitten in diesen fruchtbaren, ständig feuchten, hunderten Grünvariationen. Im Burgenland und in der Steiermark die Kombination von Sommer, verschiedenartigen Landschaften und Kultur. In Norwegen hat mich die karge Landschaft im Kontrast zu den vor Leben wimmelnden Meeren fasziniert, die Nordroutenromantik und das skandinavische Gesellschaftsmodell. Im Kurhotel schließlich habe ich die tausenden Eindrücke im Kopf etwas sortiert und den Reisesommer ausklingen lassen.

Es war ein in jeder Hinsicht wunderbarer Sommer, in dem ich viel gesehen, viel gefühlt und einiges verstanden habe. Die Ernte daraus werde ich in den nächsten Wochen und Monaten einfahren …

Jetzt ist es einmal Zeit zu arbeiten und den Alltag um den neuen Stundenplan herum zu organisieren, den doppelt so langen Weg zur Arbeit in einem Ausweichgebäude zu schlucken, die neuen Schüler und Studenten kennenzulernen und die schon bekannten wiederzusehen ebenso wie die Kollegenschaft, sich im noch unbekannten Gebäude einzurichten und neue Strukturen zu bauen. Also Langeweile wird in absehbarer Zeit nicht ausbrechen

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3 Kommentare zu “Und wie war es im Sommer ?

  1. ist mein kommentar angekommen?

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  2. was ich an dem umfeld schule und bildung mitunter mag, ist dieser dezidierte neustart im herbst. ich habe dieses gefühl immer noch, obwohl ich schon ein paar jahre aus diesem rad draußen bin und es fehlt mir, dass es irgendwie so gar keinen anfang und kein ende gibt. ich hatte übrigens noch einige der sorte „vergilbte zettel“ aber man sagte mir, die seien – auch in meiner schule – weniger geworden. der lehrberuf hätte mir schon auch gefallen, allein fehlt mir die selbstsicherheit vor menschen zu reden. vor allem wohl auch, weil ich selbst nicht immer die umgänglichste schülerin war, wenn ich einen lehrer nicht respektiert habe. das ist eine meiner großen achillesfersen und damit wäre das wohl nicht das richtige für mich gewesen.

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  3. Guten Start wünsche ich und freue mich auf das Sortierte

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