la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Ring of Rath – und dann war Nacht – Mondscheinprojekt 22

20 Kommentare

 

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In der Nähe von Tullow im Südosten der Republik Irland etwa 20 km östlich von Carlow Town an den Ausläufern der Wicklow Mountains am River Slaney liegt der Ring of Rath, ein eisenzeitliches Ringfort. Diese Erd- und Steinanlagen werden auch „Fairy fort“ (Feenburg) genannt.

Dieses Fort stammt aus der Bronzezeit, ungefähr 800 vor Chr. 1969 wurden dort Grabungen gemacht, die eine Menge Artefakte zutage förderten

Wir wollten uns diese Feenburg am späten Nachmittag ansehen. Tatsächlich wurde es sehr viel später, weil sie schwer zu finden war. Allerdings erwies sich das als ein echter Glücksfall, weil wir so diesen atmosphärisch dichten Ort zunächst in den allerletzen Lichtstrahlen einer Sommernacht im Norden und dann bei Vollmond geniessen konnten.

Die irischen Sommernächte haben ein ganz spezielles Licht zwischen Tag und Nacht. Dazu kommt noch der Nebel über den Hügeln. Es ist nie ganz klar, ob es Nebel oder tiefliegende Wolken sind. Jedenfalls kann ich mir gar nicht vorstellen, dass es irgendjemanden geben kann, der von dieser Stimmung nicht eingefangen würde. Ich kann nicht beurteilen, ob man es auf den Bildern sehen kann, oder ob nur ich es sehe, weil ich den Ort vor meinem inneren Auge habe.

IMG_8367IMG_8370Das ist der Feenbaum, der seine Äste weit über die Mauer in das Fort hineinwachsen läßt. Man steht sehr gut unter diesem Baum. Nicht, dass ich wirklich an Feen glauben würde, aber falls es doch irgendwo welche geben sollte, dann ganz bestimmt an solchen Orten. Ich konnte (und wollte) mich der Stimmung nicht entziehen.

IMG_8372Im übrigen gibt es für die Existenz des „kleinen Volks“ ebenso viele oder wenige Beweise wie für die Existenz eines oder mehrerer Götter …  An manchen Orten hält man vieles für möglich. Allein schon, dass drei Nicht-Esoteriker schweigend im hohen, nassen Gras im Mondlicht rund um eine fast 3000 Jahre alte Steinmauer stapfen und dann ganz energetisiert im Finstern über mehrere Viehzäune klettern ….

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20 Kommentare zu “Ring of Rath – und dann war Nacht – Mondscheinprojekt 22

  1. Doch das kann man auch aus den Bildern sehen…
    Kann natürlich sein, das ich es so empfinde weil ich/wir auch mal dort war…
    Ich liebe diese Gegend, wir waren aber nicht ganz so spät am Abend dort..

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  2. das hört sich toll an. es gibt sie einfach, diese magischen orte, an denen man etwas spürt, das man nicht erklären kann.
    meine liebe, der beitag zu deinem letzten wort gesamtkunstwerk ist online:
    https://paleica.wordpress.com/2016/07/25/lieblingsort-schoenbrunn-im-fruehsommer-i-wort-gesamtkunstwerk/

    übrigens vermisse ich noch deine erläuterung zu meinen lissabon-eindrücken vom letzten montag 😉

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  3. Ja, man kann es sehen, dieses ganz besondere Licht. Und die Stille atmen.

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  4. schönen Sonntag und eine gute Woche

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  5. Es wird schon Elfen geben, dort am Elfenbaum. Was ist denn die „Magie von Orten“? Was spricht da zu dir? Es sind die Naturwesen. Sie sind überall, wenn sie nicht von den Menschen und deren harten Eingriffen vertrieben wurden. Um das zu spüren, brauchst du keine „Esoterikerin“ zu sein (was ist das, übrigens?)

    Gefällt 2 Personen

  6. Da gibt es bestimmt immer noch eine Menge Götter, Vorsicht.

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  7. Ich glaube ebenso an die Magie von Orten und in jedem Mythos steckt ein Körnchen Wahrheit.

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