la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Herzlichen Dank …..

4 Kommentare

… an beide Kommentatoren meines Nebelbilds. 16:9 ist, vermute ich, ein Querformat ? Alles Gesagte leuchtet mir ein, die Ausrichtung eines Bildes an bestimmten Linien, die Fragestellung, was eigentlich dargestellt werden soll…

Ich merke bei diesen Fragestellungen, wie absolut un-rational ich an das Fotografieren herangehe, obwohl ich ansonsten ein durchaus rational-denkender Mensch bin. Ich überlege mir beim fotografieren eigentlich gar nichts. Ich beginne gerade erst, mich mit Belichtung zu beschäftigen.

Das Fotografieren ist für mich eine Erholung vom Rationalen, Geplanten, eine-bestimmte-Wirkung- haben-sollenden. Das Motiv springt mich an. Wenn mich nichts anspringt, versuche ich erst gar nicht irgendetwas zu fotografieren, weil ich schon weiß, dass da nix draus wird. Oder zumindest nichts, was mir irgendetwas sagt.

Das Erlernen von Fototechnik im weitesten Sinn interessiert mich sehr. Ich denke, dass ich da – gewissermaßen im Vorfeld bzw bei der Manöverkritik nachher – sehr viel profitiere und ich finde auch die Analyse vorhandener Fotos sehr spannend. Mein Plan dabei ist es, diese Dinge so zu verinnerlichen, dass ich im Moment des Abdrückens nicht darüber nachdenken muss. Ich sehe mich überhaupt nicht dabei, vor einem Motiv zu stehen und darüber nachzudenken, wie ich´s angehen soll. Das würde mich richtig verdrießen. Ich möchte mit dem Motiv „Kontakt aufnehmen“  und abdrücken und dabei sollte im Idealfall eine genaue Abbildung dessen entstehen , was ich gesehen habe. Ich weiß, ein ganz bescheidener Anspruch *grins*

Große Pläne eben ….. Eigentlich bin ich aber so im Großen und Ganzen mit vielen meiner Fotos ganz zufrieden. Ich sehe nur, dass sich die Darstellung mit einigen technischen Kenntnissen beträchtlich verbessern ließe und beschäftige mich daher in letzter Zeit damit.

Also, bitte, bitte weiter kommentieren  ❤ ❤

Advertisements

4 Kommentare zu “Herzlichen Dank …..

  1. ich seh das wie du. ich kann zwar schon im nachhinein ein foto analysieren (wenn ich lust dazu hab), im moment des gestaltens entscheiden aber herz und bauch, wie das motiv eingefangen wird.

    Gefällt 1 Person

  2. Den erfahrungsklugen Worten der Frau Christiane schliesse ich mich gerne an.

    Von meiner Seite aus vielleicht noch diese Ergänzung: Das schlechteste Foto ist das nicht aufgenommene. Über alle anderen kann man nämlich sprechen.

    In diesem Sinne sind Sie bei mir mit Ihren Fragen immer eingeladen. Fragen helfen mir auch weiter, denn ich bin ebenso Übender und kein Meister.

    Und Sie, liebe Frau Christiane, Sie sind nicht vergessen. Aber meine Aufnahmen von gestern… Ich wolltemusstesolltedurftekonnte da heute nochmals ordentlich mich austoben. Ich werde Ihnen also im anderen Kommentar noch antworten.

    Ihnen beiden wünsche ich einen wunderschönerholsamen Abend, Herr Ärmel

    Gefällt 1 Person

  3. Es ist nicht irgendein Photo, es gibt Millionen von Photos, aber dein persönliches, dein Blick in diesem
    Moment, dein spontanes Empfinden, genau dies macht es eben zu einem ganz besonderen Photo.
    Mir persönlich gefällt dies sehr, gerade weil es nicht „perfekt“ ist .
    Dein Photo Myriade.

    Gefällt mir

  4. Ist mir genauso gegangen, als ich anfing. Dann passierte Folgendes, und zwar nicht nur einmal: Ich wollte eine tolle Landschaft fotografieren, sah hinterher das Bild und war abgrundtief enttäuscht, weil es mitnichten meiner Begeisterung entsprach. Was mich zu der Frage führte, warum das so ist, und der Antwort, dass dreidimensionale Wahrnehmung (Auge) und zweidimensionale Abbildung (Foto) nicht dasselbe sind 😀 Damit stieg ich dann gaaaaaanz langsam in erste Fragen der Bildkomposition ein.

    Meiner Meinung nach machst du es völlig richtig: Lass dich von einem Motiv einfangen und knips dich schier tot. Kannst ja hinterher löschen, ist doch digital. Was einen nicht begeistert, dabei bleibt man nicht. Und dann kommt es halt drauf an: willst du was verändern, stört dich was, und wenn ja, was? Ein simples Bildprogramm, mit dem du z. B. Schnitte probieren kannst, ist mit Sicherheit hilfreich. Aber, bitte auch nicht vergessen: das ist meine Herangehensweise. Deine ist vielleicht ganz anders und muss deshalb nicht „falscher“ sein.

    Viel Spaß dir mit deiner Kamera!
    Liebe Grüße
    Christiane

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s