la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Herumirren im Nebel

19 Kommentare

Neptun und andere olympische Götter verschwimmen stoisch im Nebel. Einige menschliche Gestalten versuchen sich in den wabernden Schleiern zurechtzufinden …

Schön ist die Stimmung, weichgezeichnet die Linien, Licht und Geräusche verzerrend, etwas beängstigend, weil die üblichen räumlichen Referenzpunkte auch verzerrt und verschleiert sind.

Kompositionstechnisch frage ich mich, ob der grüne Streifen rechts unten weg gehört oder nicht.. Einerseits stellt es eine Verbindung zu dem oberen vernebelten Grün und dem Streifen auf der linken Seite her, andererseits lenkt es ein bisschen von der Neptungruppe ab. Vielleicht fällt jemandem etwas dazu ein

IMG_6112

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19 Kommentare zu “Herumirren im Nebel

  1. ah, da ist es jetzt, das nebelbild 🙂 was den streifen betrifft, kann ihc nicht wirklich was sagen, das müsste man ausprobieren. schönbrunn im nebel hingegen – das ist schon umwerfend, mystisch, stimmungs- und geheimnisvoll.

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  2. Ah, an diese Linien hatte ich ja überhaupt nicht gedacht. Aber jetzt wo sie es sagen …… Danke für das geliehene Auge 🙂 Ich wünsche ebenfalls eine gute Nacht und wanke ins Bett …. *gähn*

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    • Zusätzlich zu dir/zu Herrn Ärmel hätte ich zwei Möglichkeiten anzubieten, dein Bild zu schneiden, eine, die die Leere betont (16:9), und eine, die dem Nebel mehr Raum gibt (1:1). Ich habe mir nämlich die Frage gestellt, worauf dieses Bild hinauswill, und fand sie (so) für meinen Geschmack nicht beantwortet.
      Liebe Grüße, guten Morgen
      Christiane

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      • die Leere duch 16:9 leuchtet mir ein.
        Da das Format 1:1 ein Quadrat ergibt, wo würden Sie die Schnitte ansetzen?
        (Ihre Anregungen gefallen mir)
        Vormittäglichschöne Grüsse aus dem Frühlingsbembelland
        Herr Ärmel

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        • Auch ich hätte an den Parallelen ausgerichtet und unten einen Streifen Grün gelassen, damit die Dame Boden unter den Füßen behält. Rechts hätte ich ein wenig geschnitten, damit die Figur nicht mehr so unglücklich halbiert ist, und oben links hätte ich versucht, die ansteigende Silhouette der Bäume in die Ecke auslaufen zu lassen (klappt nicht ganz). Ganz unten hätte ich die Schilder (diese beiden Flecken am Rand des Grüns, einer hell, einer dunkel) entfernt, weil sie mein Auge ablenken, und vermutlich hätte ich ein wenig die Kontraste angehoben.
          Für mich ergäbe das über den Parallelen zwei Linien: eine sanft ansteigende helle von unten links nach Mitte rechts und eine abfallende dunkle (die Baumlinie) von oben links nach Mitte rechts.
          Bin gespannt, was Sie sagen.
          Trübwarme Grüße aus dem ganzsichernichtweihnachtlichen Hamburg
          Christiane

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          • Ich habe Ihre Schritte nachvollzogen und finde sie sinnvoll. Im Prinzip habe ich es genauso gemacht.
            Ich habe das Bild an den beiden waagrechten Mauerabsätzen ausgerichtet und rechts, ebenso wie Sie, die halbe Figur beschnitten. Das gleiche habe ich links gemacht, sodass der schnellgehende Mann den Blick nicht auf sich zieht. Um die störenden Artefakte am unteren Bildrand musste ich mich nicht kümmern, da durch den unteren Beschnitt die Frau knapp über dem Bildrand steht („Unterm Knie schneide nie“). Durch zusätzlichen oberen Beschnitt fallen die hohen Baumkronen weg, sodass nun eine dunkle Fläche entstanden ist. Dadurch wird der Blick auf die hellsten Partien des Bildes gezogen, in diesem Fall auf die beiden Pferde. Diese Skulptur korrenspiert nun mit den Menschen die davor am Ufer sich befinden.
            Nun würde ich den Kontrast / die Klarheit der Skulptur anheben, um sie noch mehr zu betonen. Danach würde ich den Gesamtkontrast etwas weiter absenken um das Nebeldunstige zu betonen. Und abschliessend dem Ganzen etwas mehr Sättigung oder Dynamik (in Lightroom) gönnen.

            Das würde ich allerdings in diesem Fall nur tun, weil das Ausgangsfoto schon so gut ist, das diese wenigen Schritte die Gesamtwirkung etwas verstärken könnten.

            Abendschöne Grüsse aus dem Guggerbembelland

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          • Ja, mit Kontrast und Sättigung lässt sich sehr schön bisschen an den Effekten drehen. Mir ging es in diesem Fall mehr um die Möglichkeiten für den Schnitt/die Schnitte.
            Danke für Ihre Ausführungen!
            Nachttrübwarme Grüße aus der Hansestadt
            Christiane

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  3. einen schönen Mittwochabend wünsche ich

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  4. Im Nebel ist auch alles leiser.
    Aber man kann ja noch was erkennen.

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  5. *lauschtinteressiertdemKolloquium*

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  6. „Kompositionstechnisch frage ich mich…“
    Sie zuerst – welche Antwort haben Sie sich denn gegeben?

    Mir gefällt die Fotografie. Eins vielleicht, aber erstmal Sie, liebe Frau Myriade.
    Abendlichschöne Grüsse aus dem wohlgemuten Bembelland

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    • Ich weiß eben nicht. Ich habe dann den Streifen nicht weggeschnitten, weil ich damit der einen Figur auch die Beine abgeschnitten hätte. Aber ob die Wirkung mit oder ohne grünen Streifen besser ist, kann ich einfach nicht sagen …. *grübel*

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      • Sie antworten sich nicht klar und eindeutig?
        Ich mir das Foto mal genommen und den unteren Rasenstreifen weggeschnitten, aber so, dass keine Beinamputationen nötig geworden sind. Dann bleibt rechts unten ein kleines Stückchen übrg und das macht nichts.

        Ich frage mich allerdings…. — ….und habe mir auch schon eine Antwort gegeben 😉

        Nachmitternächtliche Grüsse aus dem wohlgemuten Bembelland

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        • Ach, Herr Ärmel, Sie hüllen sich in neblige Geheimnisse 🙂 Jetzt bin ich neugierig, was Ihnen zu diesem Bild einfällt !!
          Ich denke mir, man könnte die linke Hälfte etwas verkürzen, aber wenn man einmal so beginnt, dann ist Ende nie und von dem Bild bleibt gar nichts übrig …..
          Ich bin derzeit auch völlig unkreativ, weil mit Arbeit zugeschüttet und nur noch in Richtung Bett schielend ….
          Also seien Sie gnädig und verraten Sie mir, was Sie sich so denken zum Neptunbrunnen im Nebel

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          • Ui, dann aber rasch, dass Sie ganz schnell zu der Ihnen zustehenden Ruhe kommen.

            Meine grundsätzliche Frage zielte auf die waagrechten geraden Linien. Ich war anfangs unsicher, welche ich exakt waagrecht ausrichten würde: das Brückengeländer oder rechts die Parallelen.
            Ich habe mich für die rechten Linien entschieden. Das hatten Sie bereits so eingerichtet. So wirkt die ruhige Wirkung Ihrer Fotografie noch stärker. Prima.

            Und nun betten Sie sich zur wohlverdienten Ruhe wozu ich Gutenachtwünsche aus dem Bembelland sende, Ihr Herr Ärmel

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