la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Von der Stille auf dem Lande

17 Kommentare

Bei absoluten Frühlingstemperaturen fuhren wir aus dem Wiener Nebel ein Stück hinauf  nach Kirchberg an der Pielach und fanden blauen Himmel und absurd hohe Temperaturen vor. Nachdem F. und ich nicht das gleiche Wandertempo haben und ich obendrein wild entschlossen war zu fotografieren, haben wir beide unsere eigenen Wege beschritten und so nahm die Stille großen Raum ein bei meinem Sonntagsspaziergang.

Stille in einem Innenraum ist oft schwer zu ertragen, sie kann dröhnen und schreien.

Ganz anders ist das mit der Stille in der freien Natur. Sie entspannt, sie öffnet Raum, sie ist freundlich und energetisierend.

Das Licht war einerseits großartig und ich habe den unendlich langen Schatten nachgespürt, aber ein guter Teil der Bilder ist entweder über- oder unterbelichtet. Ich habe auch ständig den ISO verändert, weil der Unterschied zwischen Licht und Schatten so gewaltig war.

IMG_6004

Es war so eine Freude wieder einmal zu fotografieren. In den letzten Wochen war ich einerseits krank und andererseits ziemlich überarbeitet. Der heutige  schöne Tag hat meinen Kopf etwas geleert und die Balance zwischen Denken und Sinneswahrnehmungen wieder verbessert.

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17 Kommentare zu “Von der Stille auf dem Lande

  1. Ihr seid getrennte Wege gegangen?
    Interessant. Die Kirche ist richtig schön mit dem blauen Himmel und den dürren Zweigen.
    Dass du Ruhe, Stille erlebt hast, ist an den schönen Bildern zu erkennen.
    Liebe Grüße Bärbel

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  2. Das Baumschattenbild finde ich bonfortionös, aber dieses impertinente WordPresspseudoschneegeriesel ist wirklich störend. Aber sein und Sein lassen gildet auch hier.
    Und das Headerbild läßt mich sehnsüchtig seufzen, danke für’s Augenschmausen, Ihre Frau Knobloch, zugeneigt und kunstschneeverblitztblinzelnd.

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    • Vielen Dank, mir gefällt das Baumschattenbild auch sehr gut, als würden da zwei Persönlichkeiten nebeneinander stehen.
      Etwas EchtschneeundEis hätte ich auch gerne …. kann ja noch werden.
      ebenfalls zugeneigt ….

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  3. Ihre Fotografien gefallen mir, sie zeigen die Ruhestimmung vor und hinter der Kamera entsprechend.

    (Wenn Sie mir die naseweise Bemerkung erlauben möchten: Statt die Empfindlichkeit [ISO] zu verändern, könnten Sie es bei passender Gelegenheit einmal mit der Belichtungskorrektur versuchen – Naseweismodus aus)

    Abendstille Grüsse aus dem ruhigen Bembelland

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    • Vielen Dank für die Naseweisbemerkung 🙂 Irgendwie habe ich immer den Eindruck, dass ich mir mit ISO leichter tue als mit der Belichtungskorrektur, bei der ich die Wirkung viel schlechter abschätzen kann. Aber ich übe, oh ja ich übe !!
      Herzliche Nachtnebelgrüße

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      • Vielleicht gefällt es Ihnen, mich älteren Herrn spätabends verwirren zu wollen 😉
        Aber ISO und Belichtungskorrektur sind zwei ziemlich verschiedene Aspekte. Ersteres betrifft die Filmempfindlichkeit und wirkt sich somit über die Zeit- oder Blendenwahl direkt auf die Gesamtbelichtung aus. Die Belichtungskorrektur hingegen betrifft einen Teilaspekt der Gesamtbelichtung.
        (Ha, doch nicht verwirrt 🙂 )

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        • Nein, nein verwirrt bin nur ich ältere Dame 🙂 Ich betreibe doch Fotografie nach dem Versuchs- und Irrtumsprinzip ! Belichtungskorrektur habe ich bis jetzt als nützlich erlebt, wenn ich ein einzelnes Objekt fotografiere und dieses entweder sehr dunkel ist und womöglich auch noch spiegelt, in die weiteren Tiefen bin ich noch nicht vorgedrungen ….

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          • Die Belichtungskorrektur ist vom Objekt / Motiv unabhängig.
            Dabei gehts, um es jetzt mal ganz einfach zu sagen, um einen Ausgleich.
            Wenn einige Teile im Gesamtbild sehr hell oder dunkel sind, kann man diesen Teilen weniger oder mehr Licht geben.
            Aufpassen muss man allerdings, wo man die nötige Belichtungszeit misst. Hat man z.B. eine Spot- oder eine Integralmessung eingestellt. Aber das kann man im Menu der Kamera sehen resp. einstellen.
            Das Schöne an der digitalen Fotografie ist ja gerade, dass man damit probieren kann, ohne gleich ganze Filme zu verschwenden…

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          • Wenn ich also meinem dunklen Objekt mehr Licht zukommen lasse, heißt das dann aber auch, dass der restliche Teil des Bildes weniger Licht bekommt ? Entschuldigen sie meine blöden Fragen …

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          • Blöde Antworten gibts massenweise, blöde Fragen sind mir unbekannt…
            „Wenn ich also meinem dunklen Objekt mehr Licht zukommen lasse, heißt das dann aber auch, dass der restliche Teil des Bildes weniger Licht bekommt ?“
            Jaein, und schreibe wieder allgemein, Ihre erste Vermutung stimmt. Der restliche Teil bekommt den exakt gemessenen Anteil an Licht.
            Ebenso gehts auch andersrum. Die hellen Teile bekommen weniger, die dunkleren die exakt ihnen zugemessene Lichtmenge.

            Damit wäre implizit auch der Unterschied zur ISO Verstellung deutlich geworden.

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          • Aha …. die wahre Genialität meiner Kamera ist mir bislang offenbar entgangen 🙂 Vielen Dank

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          • Es ist mir in bestimmten Fällen noch immer eine Überraschung, welche ungeahnten Überraschungen meine Kameras für mich bereithalten….

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  4. Deine Bilder zeugen von Stille im Kopf.
    Beides finde ich großartig.

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