la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Zeitdruck würgt Flow

10 Kommentare

Gerade mal 40 Minuten hatte ich Zeit. Gut für eine Restmittagspause nach dem Essen ist das viel. Ich wollte also zum Ausgleich für stundenlanges Sitzen und Arbeiten ein bissl fotografieren gehen. Der Ort hier ist sehr schön und mitten in Weinbergen. Aber leider, fotografieren ohne Flow, ohne kreatives Gefühl ist vollkommen unattraktiv und geht eigentlich gar nicht.

Es ist mir noch nicht oft passiert, dass mich beides im Stich gelassen hat ! Es war wohl der ständige Blick auf die Uhr und die Rechnerei wie weit ich jetzt noch gehen kann damit ich einigermaßen pünktlich zurückkomme. Eh nur einigermaßen, nicht auf die Minute.

Wenn ich so richtig schön im glücklichen Fluß bin, dann springen mich die Motive an, dann sehe ich die großartigsten Strukturen überall, dann bin ich eins mit der Welt. Und normalerweise muss ich nichts dafür tun um in diesen Zustand des Verschmelzens mit der Welt zu kommen. Das konnte ich schon als Kind gut und habe es nicht verlernt.

Aber heute, bleiern ….. nix ist mich angesprungen, mit nix konnte ich mich so richtig identifizieren. Ein äußerst frustrierender Zustand. Die Fotos sind natürlich auch nichts geworden. Ich weiß ja nicht, ob andere den Unterschied sehen, aber ich habe ihn deutlich bemerkt.

Na hoffentlich fließt morgen wenigstens die Kreativität wieder, sonst wird die Arbeit  eine zähflüssige Angelegenheit !

Advertisements

10 Kommentare zu “Zeitdruck würgt Flow

  1. kein Foto gleicht dem anderen, selbst wenn das Motiv gleich ist. Das stimmt sogar, wenn man beide Mal der Fotograf ist, aber verschiedener Stimmung. Heute sehe ich kein Foto von dir, kann also nicht vergleichen.

    Gefällt mir

  2. „Wenn ich so richtig schön im glücklichen Fluß bin, dann springen mich die Motive an, dann sehe ich die großartigsten Strukturen überall, dann bin ich eins mit der Welt. Und normalerweise muss ich nichts dafür tun um in diesen Zustand des Verschmelzens mit der Welt zu kommen. Das konnte ich schon als Kind gut und habe es nicht verlernt.“

    Ich hätt’s anders ausgedrückt, aber das könnte von mir stammen. Diese Streifzüge im Wald, wo man plötzlich um sich guckt und sich fragt, wo es einen eigentlich jetzt hin geführt hat…

    Gefällt mir

  3. Fotos leben, genau wie Bilder, durch den Menschen der sie macht.

    Gefällt mir

  4. „Die Fotos sind natürlich auch nichts geworden. Ich weiß ja nicht, ob andere den Unterschied sehen, aber ich habe ihn deutlich bemerkt.“
    Dieses Phänomen kenne ich nur zu gut.
    Auf jeder Fotografie erscheinen zwei Bilder. Das offensichtliche, materialisierte des Motivs, also das, was vor der Kamera passiert ist. Ausserdem gibt es ein zweites, ideelles Abbild dessen, was hinter der Kamera passiert ist.

    Abendschöne Grüsse aus dem bettwärtsziehenden Bembelland

    Gefällt 2 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s