la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

SDF pour Sylvain

17 Kommentare

SDF – Obdachlose

Voilà un sujet de photo qui frôle bien des limites. Celles du bon gôut, celles de l´éthique, celles du respect. Mais comme j´étais tellement bien placée au Portugal pour faire des dizaines de photos de personnes marginalisées je n´ai pas résisté à la tentation, pourtant j´espère bien ne pas avoir blessé la sensibilité d´aucun de mes modèles.

Als Fotothema liegt „Obdachlose“ sehr nahe an den Grenzen des guten Geschmacks, der allgemeinen Ethik, des Respekts. Aber die Zustände in Portugal sind derart, dass ich der Versuchung nicht widerstehen konnte, Menschen am Rande der Gesellschaft zu fotografieren. Ich hoffe sehr, dass ich keinen von ihnen verletzt oder belästigt habe.

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17 Kommentare zu “SDF pour Sylvain

  1. C’est aussi témoigner sur notre société qui rejette les marginaux…. Bravo 👏 pour cette photo

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  2. Das Problem ist, meine ich, nicht das Photo, sondern die Tatsache, dass hier ein Mensch sich den Blicken der Passanten aussetzen muss, um zu einem Essen zu kommen. Dieses Sich-Aussetzen ist wohl das schwierigste, mindestens anfangs. Manche sehen so aus, als wollten sie möglichst unsichtbar bleiben. Andere gehen in die entgegengesetzte Richtung: sie provozieren mit ausgestellten Gebrechen. Für den Passanten ist es in jedem Fall schwierig, ein Widerhaken bleibt stecken, ob er nun etwas gibt und ob er nichts gibt. Kurzum, das Zusammentreffen von Bettler und Bürger ist kompliziert.(Die Ausdrücke „Bettler“ und „Bürger“ benutze ich als Chiffre und widerwillig). Ich rette mich, indem ich „meine“ Bettler habe und die anderen daher mit einigermaßen gutem Gewissen übersehe.
    Danke für das Foto und die Anregung zum Nachdenken und Austausch.

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    • Es gibt in Lissabon gefühlt unendlich viele Bettler, auch viele mit amputierten Gliedmaßen, was in vielen Fällen das Ergebnis der letzten portugiesischen Kolonialkriege in den 1970er Jahren sein wird. Da wird es noch komplizierter: hat ein Bettler, der an einem Kolonialkrieg teilgenommen hat weniger Anspruch auf Mitgefühl usw usf

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  3. Ich finde das Foto sehr, sehr gut. Sowohl die ‚Komposition‘ (die hier eher das Einfangen des richtigen Moments bedeutet) als auch Aussage sind treffend. Vor allem (da widerspreche ich Frau Knobloch) entwürdigt es die abgebildete Person nicht – es beschert dem Betrachter einen ungeschönten neutralen Blick auf menschliches Elend.

    Chapeau!

    PS: Verständigungsbarrieren ungeachtet sollte bei solcher Art der Fotografie natürlich immer um Veröffentlichungserlaubnis seitens der fotografierten Person gebeten werden.

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  4. Liebe Myriade,
    dieses Foto ist schon grenzwertig.
    Ich hätte es nicht gezeigt.
    Liebe Grüße Bärbel

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  5. Bitte nicht, Frau Myriade. Es sei denn, Sie hätten ihn gefragt und er hätte sein Einverständnis gegeben. Ich mag nicht hinsehen, nicht weil ich wegsehen möchte vor dem Elend, was uns nunmal umgibt, doch nienienie würde ich meinen D., meinen Weltlastenträger oder Sveni so präsentieren. Und auch keinen von den Namenlosen. Ich weiß nicht, ob ich da zu empfindlich bin, aber wenn wir uns nicht eben erst schreibend kennengelernt hätten, ich würde mich fragen, warum tut eine Fotografin so etwas? Und meine gedachte Antwort passt nicht zu Ihnen. Es ist schier entwürdigend.
    Meine Denkweise mag nicht für andere gelten, ich hoffe auf weitere Wortmeldungen, so als die Neue hier.
    Ich grüße achtungsvoll, Ihre Frau Knobloch.

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    • Ja, Sie haben recht, liebe Frau K. Nummer 2 und 3 hatten etwas voyeuristisches. Das verbleibende Foto finde ich vertretbar, da sieht man nur, was jeder seht, der dort vorbeigeht.
      Ich bedanke mich für Ihre gute Meinung und hoffe sehr in Ihre gedachte Antwort nicht hineinzupassen.

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      • Mit dieser Replik und Ihren ohnehin vorab aufgeführten Bedenken bringen Sie mich dazu, mich still zu verneigen. Es ist ja ein schmaler Grad. Wegsehen oder Fingerindiewundeklicken?
        Ich möchte oft „meinen“ Bettlern nichts in der Öffentlichkeit zukommen lassen, lade sie zu mir ein und wundere mich über ihre Ablehnung. Ihre Worte, jedweder Seherey betrefflich zeigen mir den Unterschied auf.
        Ich muß das noch ein wenig weiterbedenken und alleine dafür danke ich Ihnen. Nein, in meine erstgedachte Antwort passen Sie wirklich nicht.
        Nochmals, die Ihre.

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