la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Nobelpreis dieses oder erst nächstes Jahr?

21 Kommentare

Lieber Herr Ärmel

Eingedenk der Tatsache dass Sie mir kürzlich in einem Ihrer geschätzten Kommentare schonend beigebracht haben, dass es auf einem Meerfoto nicht günstig ist, wenn das Wasser an einer Seite optisch abrinnt, bin ich gerade sehr bemüht meine Horizonte gerade zu halten. Sogar wenn man den Horizont auf dem Bild gar nicht sieht.

Bei dieser Gelegenheit habe ich eine bahnbrechende Entdeckung gemacht, die nicht nur die Fotografie sondern auch sämtliche Naturwissenschaften revolutionieren wird: manche Horizonte sind einfach schiefer als andere!

Selbstverständlich behaupte ich das nicht nur einfach so. Nein, ich kann vielmehr Dutzende garantiert echte Beweisfotos vorlegen. Alle von mir höchstpersönlich aufgenommen.

Ich habe sogar den Verdacht, dass es eine – vermutlich esoterische -Beziehung zwischen mir und den besonders schiefen Horizonten gibt. Vielleicht tut sich da sogar ein neues parawissenschaftliches Betätigungsfeld für mich auf: Schiefhorizontdetektorin !!

Mit euphorischen Grüßen

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21 Kommentare zu “Nobelpreis dieses oder erst nächstes Jahr?

  1. Wann er Ihnen überreicht werden wird, vermag ich nicht zu sagen.
    Nur, dass er kommen wird ist sicher.
    Schliesslich habe ich Sie mit Nachdruck dafür vorgeschlagen.

    Bis dahin loten Sie in aller Ruhe Ihre Horizonte aus. Nur die Ihren sind Ihrer würdig.

    Bis dahin sende ich nebelgraue Grüsse aus dem gradlinigen Bembelland, Ihr Herr Ärmel

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    • Ich danke herzlich für die Nominierung 🙂 Aber im Ernst, ich bin Ihnen wirklich dankbar für den Hinweis. Tatsächlich ziehen ja die schiefen Horizonte den Blick massiv weg von dem eigentlichen Motiv. Das ist mir nach den gefühlten 10.000 Meer-fotos der letzten Tage mehr als klar geworden. Es ist mir wahrscheinlich deswegen nicht selbst aufgefallen, weil mein Blick immer direkt auf das von mir gewollte Hauptmotiv gegangen ist ohne das Rundherum zu beachten. Tja, das unterscheidet halt den subjektiven vom objektiven Blick 🙂

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      • Genau – der subjektive Blick. Und eben auch der objektive. Beide werden gebraucht.
        (Ich schreibs mal hier, dass es am Ende nicht heisst…) Bei Ihrem neuesten Lissabon Beitrag habe ich auf dem ersten (dem oeberen) Foto gerade eben noch das Moped vom rechten Bildrand links die Strasse hinab rauschen sehen und das grossen Fenster von gegenüber auch 🙂 🙂

        Aber in diesem Fall der nach links abfallenden Strasse würde ich Ihrem Argument folgen: es zieht den Blick auf den Menschen auf der Treppenstufe.

        Frühabendliche Grüsse aus dem vespernden Bembelland

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        • Und wenn die obere Linie gerade wäre, ginge es noch heftiger bergab. Aber in diesem Fall liegt die Schiefheit wirklich am Motiv. Lissabon steht auf 1000 Hügeln 🙂
          Wie hätten Sie das denn gelöst ? Das Moped verschwinden lassen ? Dann bleibt immer noch das Fenster. Von vorne konnte ich den Mann doch nicht fotografieren und von der anderen Seite ging es auch nicht, weil er da hinter einem Pfeiler versteckt gewesen wäre ….. hmmmm

          Die Synthese oder auch den Kompromiss zwischen subjektivem und objektivem Blick halte ich für einen ganz, ganz wichtigen und konstruktiven Ansatz in vielen Bereichen des Lebens ….

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          • Wie ich das gelöst hätte?.
            Wenn der Mann mein Motiv gewesen wäre, hätte ich auf die Umgebung geachtet. Wie immer eigentlich. Das Drumrum macht die Wirkung des Motivs.
            Wahrscheinlich sähe mein Fto dieser Szene sehr ähnlich aus. Ich habe – schräg wie ich bin – natürlich auch jede menge schräger Linien in meinen Fotos.

            Abendschöne Grüsse aus dem wohlgemutschrägen Bembelland

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  2. Großartig, dann muss ich meine Kamera nicht zum Reparieren tragen.
    😀

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  3. ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε (i stravos ein o jalos i strava armenisume) heißt „entweder ist der Horizont schief oder wir segeln schief“, griechische Redensart. Neuerdings wird sie variiert: der Horizont ist schief u n d wir segeln schief.

    Gefällt 1 Person

  4. Meine Horizonte sind nur meine, egal, was MAN besser machen könnte – was für ein klasse Kommentar, der von Herrn „cubusregio“

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  5. Also, mir wäre ja an dieser Stelle sehr an einem Fotobeweis gelegen.

    Herrn Adenauer wird der Spruch
    „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“
    zugeschrieben.

    Tja, und manch eine(r) liegt halt mit seinem Horizont schief. 😉

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  6. Schief liegen immer nur die anderen. Das macht echt Sinn! 😀

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  7. Deine Beobachtung gilt besonders für Bilder aus dem Schiefergebirge , ob „Rheinisches Schiefergebirge“ oder „Thüringer Schiefergebirge“ ist dabei egal.

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  8. Und ich dachte immer das läge an meiner Kamera, dass auf manchen meiner Bildern der Horizint schief erscheint. 🙂

    Gefällt 2 Personen

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