la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

PROJEKT 52 BÜCHER – Woche 34

10 Kommentare

PROJEKT: 52 BÜCHER – WOCHE 34

Da findet es statt

Thema: Gut behütet

Oft habe ich in letzter Zeit darüber nachgedacht und nachgefühlt: wo liegt denn die Grenze zwischen „behütet“ und „gegängelt“? Kann man einen erwachsenen Menschen gleichzeitig behüten und respektieren bzw ernstnehmen? Und von der anderen Seite her betrachtet: kann man sich behütet fühlen ohne sich eingegrenzt und bevormundet zu fühlen?

Im Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen ist das wieder anders, aber auch da finde ich es nicht einfach, auch da ist es eine Gratwanderung zwischen dem Wunsch zu schützen und der Notwendigkeit Selbstverantwortung zuzulassen.

Dazu gibt es einen Klassiker, der ein recht finsteres Bild von seiner Zeit bietet. Ein Klassiker, in dem der „Beschützer“ überhaupt nicht bemerkt, dass er nicht schützt sondern unterdrückt, dass er die „Beschützte“ nicht als Erwachsene sieht, sondern als nicht ernstzunehmendes Püppchen, dass er nicht behütet sondern tyrannisiert. Dass seine Frau ein ihm ebenbürtiger erwachsener Mensch ist und kein unvernünftig, hilflos durchs Leben tanzendes Wesen kann und will er nicht sehen …… IMG_2928

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10 Kommentare zu “PROJEKT 52 BÜCHER – Woche 34

  1. I think it is good to protect each others backs 🙂

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  2. Es gibt ein Buch von Janusz Korczak Das recht des Kindes auf den eigenen Tot. Ich habs noch nicht gelesen aber eine Doku darüber angesehen. Er setzt sich mit „Beschützen/Gängeln“ in der Erziehung auseinander.
    Den Blog Büttenpapier habe ich gelöscht und jetzt den dafür gebastelt https://purplebutnotpink.wordpress.com/

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    • Ah, du bist das. Ein interessantes Thema nicht wahr ?

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      • In der Tat, wobei ich das Thema Erziehung noch mal um einiges spannender finde. Welche Form von
        „Bevormundung/Gleichberechtigung“ man selbst in einer Beziehung für angenehm erachtet, ist eine Sache, aber bei der Erziehung seiner Kinder hat man eine beispiellose Verantwortung.

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        • Zweifellos ! Nur ist es, denke ich, eine Illusion zu meinen, dass die Art der Beziehung, die man mit seinem Partner/seiner Partnerin pflegt keine prägende Wirkung auf die Kinder hat. Man erzieht ja viel mehr durch Beispiel und Vorleben als durch Worte. Wenn man zB seinen Kindern predigt, wie ungesund rauchen ist und selbst aber raucht, wird das Beispiel stärker sein als die Worte ….

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          • Du hast völlig Recht. Was mein Interesse angeht habe ich Bezug genommen auf ein kinderloses Paar. Darüber dann zu diskutieren oder zu diesem Thema in Frauenzeitschriften zu blättern, langweilt mich, weil es mich nicht betrifft.

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  3. Ich glaube, dass (meist) Männer gern die Beschüterrolle übernehmen. Mann = stark, Frau = schwach. So wird das gern definiert. Bevor ich nun Schreikrämpfe bekomme hole ich tief Luft. Stärke hat nichts mit Kraft zu tun. Und viele Frauen die ich kenne sind mental viel stärker als jeder Mann.
    Klar wünschen sich alle Menschen beschützt zu werden. Als Kind war ich das bei meinen Eltern. Meinen Papa liebe ich abgöttisch, er war und ist mein Held. Aber bei aller Disziplin, die er mich lehrte, war ich niemals am Gängelband. Ich durfte mich frei entfalten. Wenn, so war es meine Mama, die mich mit Sanftheit formte.
    Bei vielen Menschen (Männern) ist es die eigene Unsicherheit, die sie Frauen kontrollieren lässt. Oder eine psychische Störung. Yuki zum Beispiel fühlt sich bei mir geborgen. Sie ist die Sanfte, ich das Biest. Aber ich dominiere sie nicht. Entscheidungen treffen wir immer als Team.
    Beim klassischen Mann – Frau spielt auch die Gesellschaft eine Rolle, die noch immer vom Patriarchat geregelt wird. Frauen an den Herd und ins Lotterbett, ihr Kinderlein kommet und ab dafür. Wie gut dass es die Feministinnen gab und gibt und die Zeiten sich langsam ändern. Frohe Ostern aus dem Elfenheim! 🙂

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  4. Ah, endlich ein Buch, das ich kenne

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