la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

PROJEKT 52 BÜCHER – Woche 27

6 Kommentare

PROJEKT: 52 BÜCHER – WOCHE 27

Da findet es statt

Thema: Nationalsozialismus

Ein leider immer noch brennendes Thema, das von einigen Wahnsinnigen gerade wieder angeheizt wird.

Von allem, was ich dazu gelesen habe, hat mich Viktor Frankls „Trotzdem Ja zum Leben sagen“ am meisten beeindruckt. Ein Überlebender mehrerer KZs, der während dieser Zeit die Entwürfe für eine lebensbejahende psychologische Richtung geschrieben hat, überzeugt. Auch Frankls Logotherapie und Existenzanalyse selbst finde ich sehr überzeugend.

Frankls Beschreibung des Alltags im KZ, so man solche Lebensumstände als Alltag bezeichnen kann, hat mich auch dadurch beeindruckt, dass  sie scheinbar emotionslos sachlich geschrieben ist. Diese fast kühle Sachlichkeit als Überlebensreaktion in der Hölle eines KZ hat mich ganz besonders berührt. Mehr als viele hochemotionale Schilderungen. Aber eigentlich waren auch die Erzählungen von Zeitzeugen, die ich gehört habe immer eher sachlich. Die Emotionen brodeln mehr bei den Zuhörenden.

Zu meinem Erstauen besitze ich dieses Buch nicht und empfehle daher gleich noch ein zweites.

Brigitte Hamann „Hitlers Wien. Lehrjahre eines Diktators“

IMG_2296Brigitte Hamann, eine Historikerin hat mehrere hervorragende Biographien geschrieben und auch dieses Werk ist einerseits umfangreich dokumentiert, andererseits  aber auch flüssig zu lesen. Das Kapitel „Der junge Hitler und die Frauen“ habe ich persönlich besonders interessant gefunden.

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6 Kommentare zu “PROJEKT 52 BÜCHER – Woche 27

  1. Ich lese auch grad ein Buch, das indirekt das dritte Reich zum Thema hat: Die Teilacher. Guck mal meinen letzten Beitrag.

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  2. Schilderungen von Menschen, die ihre KZ-Zeit überlebt haben, sind wohl das Bedrückendste, was man aus der Zeit lesen kann.
    Werde beide Bücher auf meine Wunschliste setzen.

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    • Prinzipiell bin ich da deiner Meinung, aber das tolle an diesem Franklbuch ist, dass es fast sowas wie eine positive Grundstimmung hat. Es geht um die Entscheidungsfreiheit des Menschen in noch so aussichtslos scheinenden Situationen des Lebens.

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  3. zu dem Thema mal zum Schauen, mache es gut, Klaus

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